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„Sound of Peace“ in Berlin

Konzert für den Frieden: Mehr als zwölf Millionen Euro für die Ukraine gesammelt

Tausende Menschen kamen zum "Sound of Peace"-Konzert am Brandenburger Tor.

Berlin. Mit einer großen Solidaritätskundgebung haben Kulturschaffende am Sonntag in Berlin ihre Unterstützung für die von Russland angegriffene Ukraine demonstriert. Auf der Bühne vor dem Brandenburger Tor sind bis in den späten Abend knapp 50 Auftritte geplant.

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Darunter war auch Natalia Klitschko, die Frau des Bürgermeisters von Kiew und Ex-Profiboxers Vitali Klitschko. „Nur zusammen schaffen wir Frieden“, sagte sie mit Dank an die Menschen, die sich auf der Straße des 17. Juni versammelt haben. Anschließend kündigte Klitschko ein „neues Lied für mein Land“ an und sang den Song „Better Days“.

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Für die Veranstaltung gab es keine Tickets zu kaufen. Stattdessen wurden die Menschen aufgerufen, freiwillig zu spenden. Dafür wurde unter anderem eine Spendenwebseite eingerichtet. Laut den Angaben auf der Seite kamen bis zum frühen Sonntagabend bereits mehr als 500.000 Euro zusammen. Zu dem Zeitpunkt war als Ziel ist auf der Seite eine Million Euro angegeben.

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„Sound of Peace“: Friedenskonzert am Brandenburger Tor lockt 15.000 Menschen an

Am Brandenburger Tor in Berlin sind Tausende zu einem Solidaritätskonzert zusammengekommen.

Den ganzen Abend über stieg die Summe immer weiter an. Bereits um 21 Uhr wurden mehr als acht Millionen Euro erreicht. Am Ende der Veranstaltung um 22:30 Uhr verkündeten die Moderatoren die bis dahin gesammelte Spendensumme von mehr als zwölf Millionen Euro. Weitere Spenden waren aber auch darüber hinaus noch möglich.

„Wir danken jedem und jeder, der heute da war, egal in welcher Rolle“, sagte das Moderatorenteam zum Abschluss der Show.

Laut Schätzungen der Polizei lockte das Solidaritäts-Konzert mehr als 15.000 Menschen zum Brandenburger Tor. Viele kamen mit Plakaten, auf denen sofortiger Frieden gefordert wurde. Häufig zu sehen waren Blau und Gelb, die Farben der Ukraine.

Auf der Bühne gab es immer wieder Beiträge, in denen die Situation in der Ukraine und von Flüchtlingen dort und weltweit beschrieben wurde. Musikerinnen und Sänger gaben sich das Mikrofon in die Hand. Marius Müller-Westernhagen sang begleitet von Tausenden Stimmen seinen Song „Freiheit“, Peter Maffay stimmte unter Jubel „Über sieben Brücken“ an. Pascal Kravetz sang „Wozu sind Kriege da“, den Song, den er 1981 mit Udo Lindenberg gesungen und berühmt gemacht hatte.

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Der Geiger David Garrett spielte, Michael Patrick Kelly läutete eine Schweigeminute für den Frieden ein. Clueso sang, einen Song auch zusammen mit der ukrainischen Grundschullehrerin Katharina. Fury in the Slaughterhouse war dabei, ebenso wie In Extremo, Mia., Mine, Revolverheld, Sarah Connor, Silbermond, The BossHoss und Zoe Wees. Übertragen wurde alles von ProSieben und Sat.1, auch andere Programme sendeten zeitweise live aus Berlin.

Einmaliges Erlebnis

„Wir machen das schon seit 20 Jahren, aber das hier ist schon eine außergewöhnliche Stimmung, die wir so auch vielleicht noch nicht erlebt haben“, sagte Johannes Strate, Sänger von Revolverheld, der Deutschen Presse-Agentur. „Die Leute wollen zeigen, dass es hier heute um Frieden und die Liebe geht.“ Mark Forster sagte der dpa: „Wir sind alle davon überzeugt, dass dieser Krieg nicht notwendig ist und unnötig Menschen sterben. Wenn man das auch mit so einer Aktion wie heute irgendwie positiv beeinflussen kann, dann bin ich dafür gerne da.“

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Auch zahlreiche Prominente, die nicht selbst bei der Show auftraten, zeigten in den sozialen Medien ihre Unterstützung oder sagten einfach Danke. Die Moderatorinnen Dunja Hayali und Louisa Dellert beispielsweise zeigten auf Instagram, dass sie vor Ort waren und begeistert von den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern waren.

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Wie kann ich spenden?

Ziel von „Sound of Peace“ ist es, viele Spenden zu sammeln, um die Opfer des Krieges in der Ukraine zu unterstützen. Tickets werden nicht verkauft, stattdessen kann freiwillig über verschiedene Wege gespendet werden:

RND/sas/dpa

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