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Neuer Internet-Trend: Arzt warnt vor lebensgefährlicher Skullbreaker-Challenge

Von der Cinnamon-Challenge bis zur Tidepod-Challenge: Internetphänomene lösen immer wieder wahre Hypes aus (Symbolbild).

Derzeit machen auf Social Media-Plattformen wie TikTok Videos die Runde, die vermeintlich harmlos beginnen: Drei Personen stehen nebeneinander. So weit, so gut. Die beiden links und rechts hüpfen einmal in die Luft. Dann soll die Person in der Mitte mitmachen. Auch jetzt könnte man noch denken: So weit, so gut. Während besagte dritte Person in der Luft ist, kicken die beiden anderen ihr die Beine weg, sodass sie nach hinten umfällt – und mit voller Wucht auf Wirbelsäule und Hinterkopf knallt. Der Haken an der Sache: Das Opfer ahnt nichts von dem bevorstehenden Sturz. Er kommt aus heiterem Himmel und kann nicht gedämpft werden.

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Ungebremster Sturz kann zu lebensgefährlichen Verletzungen führen

Skullbreaker-Challenge, zu deutsch Schädelbruch-Challenge, nennt sich der virale Trend, der aktuell bei jungen Menschen in den sozialen Medien einen wahren Trend auslöst. Hunderttausende Videos wurden bereits auf der Plattform TikTok hochgeladen und gepostet. Was viele der Nutzer bei dem Hype um die Videos jedoch außer Acht lassen: Die Skullbreaker-Challenge kann lebensgefährliche Verletzungen mit sich bringen.

Georg Salloum, Oberarzt an der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am Helios Park-Klinikum Leipzig, warnt in einem TikTok-Video vor den ernsthaften Folgen der Skullbreaker-Challenge. Die “Leipziger Volkszeitung” hatte zunächst darüber berichtet.

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“Im schlimmsten Fall können sich Menschen das Becken, den Steiß, die Wirbelsäule oder das Genick brechen“, so der Oberarzt über die bedenkliche Challenge. Ein Sturz, wie bei der Skullbreaker-Challenge, könne lebensgefährlich sein. „Wenn Bewusstlosigkeit auftritt, ist das meistens die Folge eines Schädel-Hirn-Traumas”, erklärt der Experte weiter. Videos, in denen betroffene Personen nach dem ungebremsten Sturz bewusstlos liegen bleiben, sind bereits im Umlauf.

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RND/Elena Boshkovska/liz

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