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Hunderte Menschen bei Trauermarsch für getöteten 13-Jährigen

  • 900 Menschen haben sich in Sinsheim versammelt, um einem getöteten Teenager zu gedenken.
  • Die Veranstaltung – mit Maskenpflicht und Abstandsregeln – sei ohne Zwischenfälle verlaufen, so die Polizei.
  • Der 13-Jährige war am Mittwoch von einem 14-Jährigen erstochen worden.
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Sinsheim. Hunderte Menschen haben am Sonntag an einem Trauermarsch für den getöteten 13-jährigen Jungen in Sinsheim teilgenommen. Rund 900 Menschen kamen zu der Versammlung in den Ort bei Heidelberg, wie ein Sprecher der Polizei Mannheim am Sonntag sagte. Die örtlichen Behörden hatten den Trauermarsch als Kundgebung aufgefasst und Auflagen wie Abstandsregeln und eine Maskenpflicht gemacht. Die Veranstaltung sei ruhig und ohne Zwischenfälle verlaufen.

Der 13-Jährige war mutmaßlich nach einer Messerattacke durch einen 14-Jährigen am Mittwoch gestorben. Hinter der Tat des Älteren sollen Eifersuchtsstreitigkeiten um ein 12-jähriges Mädchen stehen. Der 14-Jährige bestreitet die Tat. Der Fall hatte weit über Sinsheim hinaus für Aufsehen gesorgt und eine Debatte um den Umgang mit Tätern im Alter um die Strafmündigkeit ab 14 Jahren entfacht.

RND/dpa

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