Stadt Köln erwägt Verbot von Silvesterfeuerwerk

  • In Köln könnte es dieses Jahr kein Silvesterfeuerwerk geben.
  • Die Stadt prüft ein Verbot der Böller und Kracher, um die Krankenhäuser zu entlasten.
  • Die nah gelegenen Niederlande entschieden sich bereits dazu.
Anzeige
Anzeige

Corona wirkt sich nicht nur auf das Weihnachtsfest aus, auch Silvester könnte dieses Jahr anders werden als gewohnt. Die Stadt Köln zieht ein Verbot der Feuerwerkskörper in Betracht, wie der WDR berichtet. „Dieses Jahr steht vieles auf dem Prüfstand, so auch die Silvesterfeuerwerke“, sagte ein Sprecher der Stadt auf WDR-Anfrage.

Operationen verschoben

Die Kölner Krankenhäuser sind schon jetzt stark belastet: Weitere eingelieferte Patienten, die in der Silvesternacht durch Feuerwerkskörper verletzt wurden, könnten diese Situation verschlimmern. Das Uniklinikum in Köln verschob bereits 30 Prozent der nicht notwendigen geplanten Operationen, wie „T-Online“ berichtete. Der Grund dafür sei, dass immer mehr Corona-Patienten eine „aufwändige medizinische Versorgung“ benötigen.

Anzeige

Die nah gelegenen Niederlande entschieden sich bereits zum einem Böllerverbot, wie am Freitag bekanntgegeben wurde. Der Grund dafür sei, dass man die pandemiegeplagten Krankenhäuser in der Corona-Krise entlasten wolle. So ist der Verkauf und Gebrauch der meisten Feuerwerkskörper verboten. Erlaubt sein wird einfaches Feuerwerk, etwa Wunderkerzen. Die Feuerwerkshändler sollen mit 40 Millionen Euro für anfallende Lagerkosten entschädigt werden.

RND/am/dpa


  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen