Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

„Es muss ja nicht immer knallen“: Polizeigewerkschaften fordern Böllerverbot an Silvester

Die Polizeigewerkschaften fordern für das kommende Silvester lokale Böllerverbote.

Osnabrück. Die Polizeigewerkschaften fordern für das kommende Silvester lokale Böllerverbote. „Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten“, sagte Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Angesichts der steigenden Infektionszahlen durch Corona ist es ohnehin derzeit nicht angezeigt, sich in großen Gruppen zu treffen und die Risiken noch zu vergrößern“, argumentierte Wendt.

Böllerverbot schon an Silvester 2020 in vielen Städten

Schon im vergangenen Jahr war es zum Jahreswechsel ruhiger als sonst: Auf vielen belebten Straßen und Plätzen durften keine Böller und Raketen gezündet werden. Wo genau, legten Städte und Gemeinden fest. Die in der Corona-Pandemie sowieso stark geforderten Krankenhäuser sollten nicht durch weitere Verletzte belastet werden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Deshalb durfte auch deutschlandweit kein Feuerwerk der Kategorie F2 verkauft werden, also kein klassisches Silvesterfeuerwerk wie Raketen, Knaller oder Batterien. Mitten im Winter-Lockdown galten zudem Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.

Kritik an Böllerei schon seit Jahren

Diskussionen über Böller gibt es aber seit Jahren. Kritiker führen neben der Verletzungsgefahr unter anderem den Lärm, Brände und die Umweltbelastung an - auch außerhalb Deutschlands. Amsterdam beispielsweise hat die Knallerei mittlerweile verboten. Stattdessen soll es Feuerwerkshows an zentralen Orten geben.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Ein gutes Beispiel, findet der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek: Die Entscheidung sei „unter dem Aspekt der Sicherheit total nachvollziehbar und aus unserer Sicht nachahmenswert“, sagte er der NOZ. „Niemand will den Menschen die Feierfreude an Silvester nehmen.“ Feuerwerk kontrolliert an zentralen Orten abzubrennen sei eine „sichere Alternative zur klassischen Böllerei“. Und: „Es muss ja nicht immer knallen. Eine Laser-Show mit musikalischer Untermalung ist auch eine denkbare Alternative.“

RND/dpa

Mehr aus Panorama

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.