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Siebenjähriger nach Judostunde hirntot: Er wurde 27-mal zu Boden geworfen

  • In Taiwan wird ein Junge im Judounterricht so oft zu Boden geworfen, dass er mit schweren Hirnblutungen ins Krankenhaus muss.
  • Er liegt 70 Tage im Koma, dann stellen die Eltern die lebens­erhal­tenden Maßnahmen ein.
  • Beim Vorfall dabei gewesen sein und ihn gefilmt haben soll der Onkel des Kindes – er habe aber nicht eingegriffen.
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Ein siebenjähriges Kind soll in Taiwan bei einer Judostunde von einem Mitschüler sowie vom Trainer insgesamt 27-mal zu Boden geworfen worden und daran nun gestorben sein. Das berichten unter anderem die „Taiwan News“ und BBC. Demnach sei der Junge nach dem Vorfall mit schweren Hirnblutungen ins Krankenhaus gekommen und habe dort 70 Tage im Koma gelegen, bis die Eltern schließlich die lebenserhaltenden Maßnahmen für das hirntote Kind einstellten.

Laut der taiwanesischen Zeitung war der Grundschüler erst seit zwei Wochen in dem Kurs gewesen. Mit vor Ort gewesen sein soll sein Onkel, der das Ganze demzufolge sogar filmte – und nicht eingriff, auch nicht, als das Kind ohnmächtig wurde. Laut BBC habe er die Unterrichtsstunde gefilmt, weil er der Mutter des Jungen habe zeigen wollen, dass der Kurs für das Kind ungeeignet sei.

Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung

Die Staatsanwaltschaft hat den Medienberichten zufolge mittlerweile ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Trainer eingeleitet. Später soll sich auch herausgestellt haben, dass der Beschuldigte nicht einmal über eine Trainerlizenz für den Judounterricht verfügt habe.

RND/hsc

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