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Sicherheitsrisiko: Bei Brand verformtes Gerüst auf Notre-Dame abgebaut

  • Ein bei der Brandkatastrophe verformtes Gerüst stellte ein Sicherheitsrisiko für die schwer beschädigte Pariser Kathedrale Notre-Dame dar.
  • Der Abbau in 40 Metern Höhe ist jetzt geglückt, wie der Sonderbeauftragte für den Wiederaufbau Notre-Dames mitteilt.
  • Allerdings steht nun bereits das nächste große Unterfangen an.
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Paris. Der schwierige Abbau des beim Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame verformten Gerüsts ist nach knapp sechs Monaten erfolgreich beendet worden. „Die Bedrohung, die dieses Gerüst für die Kathedrale darstellte, ist nun beseitigt. Wir werden nun in der Lage sein, an den letzten Phasen der Sicherung zu arbeiten“, erklärte der Sonderbeauftragte für den Wiederaufbau Notre-Dames, Jean-Louis Georgelin, am Dienstag. Als nächstes werde nun etwa eine Art Regenschirm angebracht, der dafür sorgen soll, dass die Vierung der Kathedrale trocken bleibt.

Vor dem verheerenden Brand der Kathedrale im April 2019 war die Turmspitze des weltberühmten Bauwerks restauriert worden. Das dafür auf dem Dach installierte Gerüst hielt dem Einsturz der Turmspitze zwar stand, wurde jedoch durch die Hitze des Feuers massiv verformt und war ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko für die schwer beschädigte Kathedrale. Das Gerüst bestand aus rund 40.000 Teilen, wog 200 Tonnen und befand sich teils in 40 Meter Höhe.

Abbau des Gerüsts gestaltete sich schwierig

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Der Abbau begann Anfang Juni und war ein schwieriges Unterfangen. Ein 80 Meter hoher Turmkran und Kletterer kamen dabei zum Einsatz. Ende Oktober wurde das Gerüst in vier Teile zerlegt. So war es möglich, mit dem Kran einen großen Holzbalken freizuräumen, der über der Vierung hing und abzustürzen drohte, wie das für den Wiederaufbau zuständige Etablissement Public erklärte.

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Das Flammeninferno im Herzen der französischen Hauptstadt hatte international Entsetzen ausgelöst. Wegen der Corona-Krise waren die Bauarbeiten an dem rund 850 Jahre alten Bauwerk zwischenzeitlich unterbrochen worden. Von Ende April an kehrte dann wieder Leben auf der Baustelle ein.

RND/dpa

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