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  • SH: Unwetter mit Starkregen und Sturmböen in Travemünde - Straßen und Keller unter Wasser

Gewitter mit Starkregen in Travemünde: Straßen und Keller unter Wasser

  • Ein schweres Gewitter mit heftigen Regenfällen zieht am Montag über Travemünde (Schleswig-Holstein).
  • Straßen stehen unter Wasser, Dutzende Keller müssen leer gepumpt werden.
  • Bereits am Sonntag hatte es in der Region ordentlich gekracht und geschüttet.
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Kiel. Das Wetter über Schleswig-Holstein und Hamburg brodelt. Auch am Montag zogen einzelne Starkregenfälle über das Land. In Travemünde rückte die Feuerwehr zu Dutzenden Einsätzen aus, Parkplätze und Straßen standen unter Wasser, berichten die „Lübecker Nachrichten“.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte vor Regenmengen von örtlich bis zu 50 Litern je Quadratmeter gewarnt. Anders als am Sonntag wurden bis zum Nachmittag aber keine größeren Schäden gemeldet. Für die kommenden Tage gab der DWD weitgehend Entwarnung: Es soll etwas abkühlen, Sonnenschein und Regenschauer wechseln sich ab.

Am Montagnachmittag entlud sich ein heftiger Gewitterregen über Travemünde. Nach Angaben der Feuerwehr mussten 44 Keller leer gepumpt werden. Mehrere Straßen standen unter Wasser, weil die Siele die Wassermassen nicht schnell genug ableiten konnten.

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Nach dem Gewitter in Travemünde standen Straßen unter Wasser. © Quelle: Wolfgang Maxwitat

Feuerwehr pumpt 44 Keller leer

Am späten Sonntagnachmittag hatte es vor allem im Kreis Segeberg ordentlich gekracht und geschüttet. 150 Mal musste die Feuerwehr ausrücken, wie der Kreisfeuerwehrverband am Montag mitteilte.

Besonders betroffen war Kaltenkirchen. Dort gab es 80 Einsätze, wie die zuständige Regionalleitstelle mitteilte. „Gegen 17.30 Uhr ging es los und dann wirklich im Minutentakt“, sagte ein Sprecher der Leitstelle. Hauptsächlich seien Keller oder Garagen voll gelaufen oder Straßen überspült worden. Verletzte gab es laut Polizei und Rettungsleitstelle nicht. Betroffen waren auch zwei Pflegeeinrichtungen, eine Schule und eine Sporthalle. Eine Straße wurde unterspült und beschädigt.

In Struvenhütten habe es einen Wassereinbruch in einem größeren Gebäude gegeben, dort rückte das Technische Hilfswerk (THW) mit einer Hochleistungspumpe an. In Oersdorf trat der Fluss Kattenbek über die Ufer, mehrere Grundstücke wurden überschwemmt. In Lentförden riss der Sturm in einer Straße acht große Eichen mit einem Stammdurchmesser von 150 Zentimetern um. Es dauerte Stunden, die Bäume wegzuräumen.

RND/dpa/seb

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