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Serengeti-Park bietet an, weiße Tiger und Löwen von Siegfried und Roy aufzunehmen

  • Nach Roy Horn ist auch sein Showpartner Siegfried Fischbacher gestorben.
  • Das Magierduo hinterlässt zahlreiche weiße Tiger und Löwen, die aktuell in einem kleinen Zoo in Las Vegas leben.
  • Der Serengeti-Park in Niedersachsen bietet nun an, sieben der Raubkatzen aufzunehmen und ihnen einen „artgerechten Lebensabend“ zu bieten.
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Mit dem Tod des weltbekannten Magierduos Siegfried und Roy kommt auch die Frage auf, was mit ihren weißen Tigern und Löwen passiert, die ihre Shows so speziell gemacht haben. Der Inhaber des Serengeti-Parks im niedersächsischen Hodenhagen, Fabrizio Sepe, hat nun angeboten, vier weiße Tiger und drei weiße Löwen aus dem Erbe der zwei Zauberer aufzunehmen, wie Asta Knoth, Pressesprecherin des Parkes, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) bestätigt.

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Siegfried (Mi.) und Roy 1987 in „Mensch Meier“ in der ARD.  @ Quelle: imago images/teutopress

„Wir haben das Angebot gemacht, aber es gibt noch keine Entscheidung“, erklärt sie. Da sie selbst im Serengeti-Park bereits weiße Tiger und Löwen hielten und noch Platz hätten, weitere von ihnen „naturnah und artgerecht“ unterzubringen, hätten sie sich zu dem Angebot entschieden. „Siegfried und Roy kommen ja eigentlich auch aus Deutschland und haben auch noch eine große Fangemeinde hier, da wäre es ja eine schöne Gelegenheit, wenn die sich die Tiere im Serengeti-Park ansehen könnten“, meint Knoth.

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„Gewisse Verbundenheit“ durch Haltung der besonderen Tiere

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Der Inhaber des Serengeti-Parkes habe Siegfried und Roy zwar nie privat kennengelernt, „aber die Haltung solch besonderer Tiere ist sehr selten und dadurch hat man eine gewisse Verbundenheit“, erklärt Knoth das Engagement. Auch wenn die Tiere in Niedersachsen anders als die Showtiere des Magierduos gehalten werden – „unsere Tiere sind nicht handzahm oder dressiert“. Die Serengeti-Park-Sprecherin ist sich aber sicher, dass die Raubkatzen es in Niedersachsen gut hätten: „Sie könnten hier einen artgerechten Lebensabend verbringen.“

Ein Transport der Tiere aus Las Vegas, wo sie aktuell in einem kleinen Zoo am „Mirage Hotel“ gehalten werden, nach Deutschland sei zwar Stress für die Raubkatzen, aber den Tieren trotzdem zumutbar, so die Serengeti-Park-Sprecherin. „Gesunde Tiere bekommen dafür meist eine leichte Sedierung, sodass sie den größten Teil der Reise verschlafen“, erklärt sie. In Deutschland müssten die Tiger und Löwen dann vermutlich noch in Quarantäne, was aber eventuell auch im Serengeti-Park selbst möglich sei. Doch nun bleibt erst mal abzuwarten, was die Erbverwalter in Sachen weißer Tiger und Löwen entscheiden.

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