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Senior gesteht vor Gericht die Tötung seiner pflegebedürftigen Frau

  • Ein 79-Jähriger hat vor Gericht gestanden, seine pflegebedürftige Frau getötet zu haben.
  • Er sei überfordert gewesen.
  • Die Frau habe eine vereinbarte Aufnahme in einem Pflegeheim unerwartet abgelehnt.
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Mosbach. Ein 79 Jahre alter Mann hat gestanden, im vergangenen Januar seine pflegebedürftige Ehefrau aus Überforderung getötet zu haben. In seinem von der Verteidigerin am Donnerstag vor dem Landgericht Mosbach verlesenen Geständnis gab er an, seine Frau habe eine vereinbarte Aufnahme in ein Pflegeheim unerwartet abgelehnt.

Er sei in eine Schockreaktion geraten und habe aus dem Wissen heraus, dass er nicht weiter in der Lage sei, seine Frau zu pflegen, diese getötet. Dass er sie mit einem Seil erdrosselt habe, daran erinnere er sich nicht mehr.

Urteil wird noch am Donnerstag erwartet

Laut Anklage hat er die fünf Jahre ältere Frau nach 58 Ehejahren mit einer Kordel im Eigenheim im baden-württembergischen Billigheim erdrosselt. Anschließend habe er ihr am linken Arm die Pulsadern aufgeschnitten, um sicher zu stellen, dass sie tot sei.

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Die Anklage lautet auf Totschlag. Nach den Plädoyers wird noch am Donnerstag das Urteil erwartet.

RND/dpa

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