Seltener Sumatra-Elefant in Indonesien enthauptet

  • In der indonesischen Provinz Aceh ist ein seltener Sumatra-Elefant getötet und enthauptet worden.
  • Nach Angaben der örtlichen Naturschutzagentur wurde der Elefant zuvor vergiftet.
  • Schätzungen zufolge leben noch weniger als 3000 Exemplare dieser Art in freier Wildbahn.
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Jakarta. Ein seltener Sumatra-Elefant ist in der indonesischen Provinz Aceh getötet und enthauptet worden. Der Rest des Kadavers sei am Sonntag in dem Dorf Jambo Reuhat im Osten der Region entdeckt worden, sagte Agus Arianto, der Chef der örtlichen Naturschutzagentur, am Dienstag. „Wir vermuten, dass er wegen seiner Stoßzähne getötet wurde“, erklärte er.

Untersuchungen hätten ergeben, dass das etwa zwölfjährige Männchen vergiftet worden sei, bevor sein Kopf abgetrennt wurde. „Die Polizei ist mit dem Fall beschäftigt, und wir hoffen, dass die Täter bald gefunden werden“, so Arianto.

Vom Aussterben bedroht

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Der Sumatra-Elefant (Elephas maximus sumatranus) ist eine Unterart des Asiatischen Elefanten. Er ist nur auf der Insel Sumatra beheimatet und wird auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als vom Aussterben bedroht eingestuft. Weil der Lebensraum der Tiere immer weiter schwindet, gibt es Schätzungen zufolge heute weniger als 3000 Exemplare in freier Wildbahn.

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In der vergangenen Woche hatte ein wild gewordener Sumatra-Elefant ebenfalls in Aceh einen Farmer angegriffen und getötet. Der Mann hatte zuvor zusammen mit anderen Anwohnern versucht, eine Herde Dickhäuter davon abzuhalten, die Felder zu plündern.

RND/dpa

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