Seltene Wale an irischer Küste gestrandet und qualvoll verendet

  • Die seltenen Nördlichen Entenwale leben in tiefen Gewässern und meiden normalerweise Küsten.
  • Doch sieben der Tiere wurden jetzt an einem Strand in Irland angeschwemmt - für fast alle endete das tödlich.
  • Nur eines der Tiere lebe noch, berichtet der Sender "Sky News".
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Rossnowlagh. Gleich sieben große Wale sind an der irischen Küste angeschwemmt worden, sechs von ihnen verendeten qualvoll am Strand. Nur einer der Nördlichen Entenwale lebte am frühen Mittwochabend noch, wie der Nachrichtensender Sky News berichtete.

Ein von der „Irish Whale and Dolphin Group“ veröffentlichtes Video zeigt, wie der überlebende Wal zum Atmen aus dem seichten Wasser auftaucht. Man sei „vorsichtig optimistisch“, dass das Tier tiefere Gewässer erreichen werde.

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Andere, von der Gruppe veröffentlichte Fotos zeigen die gestrandeten Wale. Die Helfer schreiben in einem Tweet, man könne nichts mehr für die Tiere tun und bitte darum, die Wale in Ruhe sterben zu lassen.

Normalerweise leben die Tiere, die eine kurze, delfinartige Schnauze haben, auf dem offenen Meer und meiden die Küsten. Unklar war die Ursache für die Strandungen in der Nähe des Dorfs Rossnowlagh im Norden Irlands. Nördliche Entenwale können bis zu zehn Meter lang werden.

RND/dpa/seb

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