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„Sehr, sehr gefährlich“: Womöglich Hunderte Krokodile aus Farm in Südafrika entkommen

  • Nach dem Massenausbruch zahlreicher Jung-Krokodile in Südafrikas Westkap-Provinz sind Behörden und Anwohner alarmiert.
  • Womöglich Hunderte der bis zu anderthalb Meter großen Reptilien sind durch den Maschendrahtzaun einer Aufzuchtstation geschlüpft.
  • „Ganz offensichtlich sind sie sehr, sehr gefährlich“, sagt eine Sprecherin der Naturschutzorganisation CapeNature.
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Kapstadt. In Südafrika ist eine Suche nach möglicherweise Hunderten aus einer Zuchtfarm ausgebüxten Krokodilen im Gange. Es wird vermutet, dass die jungen Tiere nach ihrer Flucht am Mittwoch nahe der Stadt Bonnievale in der Provinz West-Kap in den nahegelegenen Fluss Breede gelangt sind. Bislang seien 27 der Tiere wieder eingefangen worden, teilte eine Sprecherin der Naturschutzorganisation CapeNature, Petro van Rhyn, am Freitag mit. Weitere sechs entwichene Krokodile seien gesichtet worden.

In der Farm seien rund 5000 Krokodile untergebracht, teilte die Sprecherin mit. Es sei unklar, wie viele Tiere genau ausgebrochen seien. „Sind es 100, oder sind es 1000?“, fragte van Rhyn. Nach Angaben ihrer Naturschutzorganisation sind die Tiere zwischen 1,20 Meter und 1,50 Meter lang.

Van Rhyn forderte Bewohner der betroffenen Gegend auf, aufzupassen, aber nicht in Panik zu verfallen. Krokodile seien nachtaktiv und im Allgemeinen schüchtern. Es gelte als höchst unwahrscheinlich, dass ein Krokodil auf den Straßen von Bonnievale gesehen werde. Sie forderte Anwohner aber eindringlich dazu auf, dem nahen Bree-Fluß vorerst fernzubleiben. „Ganz offensichtlich sind sie sehr, sehr gefährlich - das sind Wildtiere, auch wenn sie in Gefangenschaft großgezogen wurden“, betonte sie.

RND/AP/dpa

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