Seehofer bestürzt über tödliche Attacke auf Augsburger Feuerwehrmann

  • Innenminister Horst Seehofer zeigt sich bestürzt über die tödliche Attacke auf einen Augsburger Feuerwehrmann.
  • „Ein friedfertiger Bürger wurde totgeschlagen. So etwas wühlt mich auf”, sagt der CSU-Politiker.
  • Ähnlich äußert sich Ministerpräsident Markus Söder.
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Augsburg. Der Tod eines Feuerwehrmannes in Augsburg löst bundesweit Bestürzung aus. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) äußerte sich am Sonntag im Bayerischen Fernsehen zu der tödlichen Attacke auf einen 49-Jährigen. „Was mich wirklich aufgewühlt hat, ist, dass in Augsburg ein friedfertiger Bürger totgeschlagen wurde, schlichtweg totgeschlagen wurde. So etwas wühlt mich auf“, sagte der CSU-Politiker.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sagte am Sonntag: „Wir alle sind erschüttert über die schreckliche Gewalttat in Augsburg. Unser aller Mitgefühl gebührt den Angehörigen des Feuerwehrmanns, der am Freitagabend Opfer eines brutalen Angriffs geworden ist. Wichtig ist nun auch, dass die Bevölkerung unserer Polizei mit Hinweisen auf die Täter weiterhilft.“

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) zeigte sich ebenfalls bestürzt über die Tat. Die Stadt sei Schauplatz einer folgenschweren Gewalttat geworden, schrieb er auf seiner Facebookseite. „Unser aller Mitgefühl gehört den Hinterbliebenen des Verstorbenen, seinen Freunden und Kollegen bei der Stadt Augsburg, insbesondere den Kameradinnen und Kameraden bei der Berufsfeuerwehr.“

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„Tiefe Bestürzung und Fassungslosigkeit in unseren Reihen“

Bei der Augsburger Berufsfeuerwehr, bei der der Getötete arbeitete, ist das Entsetzen groß: „Es herrscht tiefe Bestürzung und Fassungslosigkeit in unseren Reihen“, zitiert die „Augsburger Allgemeine“ den Feuerwehrchef Andreas Graber.

Ihr Beileid brachte auch die Hamburger Feuerwehr bei Twitter zum Ausdruck: „In Augsburg kam ein Kollege der #Berufsfeuerwehr, der privat unterwegs war, durch eine Gewalttat zu Tode. Wir sind in Gedanken bei der Familie, den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der #Feuerwehr #Augsburg“, heißt es auf dem offiziellen Account.

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Tödliche Attacke von Augsburg: Ehefrau nicht vernehmungsfähig

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Der 49-Jährige war am Freitagabend bei einem Streit mit einer Gruppe von jungen Männern angegriffen und getötet worden. Zusammen mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar war das spätere Opfer privat in der Innenstadt unterwegs, als sie auf die Gruppe stießen und wo es zu der tödlichen Attacke kam.

Bei der Fahndung nach den Tätern setzt die Polizei neben Zeugenaussagen auf die Auswertung von Bild- und Video-Material. Die Ehefrau des Opfers, die die Attacke auf ihren Mann mit ansehen musste, konnte wegen ihres psychischen Zustands bisher noch nicht vernommen werden, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte.

RND/seb/dpa

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