Seebeben erschüttert Kreta: Bisher keine Berichte über Opfer

  • Die griechische Mittelmeerinsel Kreta wurde von einem Seebeben der Stärke 5,9 erschüttert.
  • Das Zentrum des Bebens lag so tief unter dem Meeresgrund, dass es keine Meldungen zu Schäden oder Opfern gab.
  • Das Beben war an Land trotzdem deutlich spürbar.
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Athen. Ein Seebeben hat am Samstagnachmittag die Mittelmeerinsel Kreta erschüttert. Wie das Geodynamische Institut von Athen mitteilte, hatte es nach ersten Messungen eine Stärke von 5,9. Das Zentrum des Bebens lag weit unterhalb des Meeresgrundes etwa 55 Kilometer südlich der größten griechischen Insel. Zunächst gab es keine Meldungen zu Schäden oder Opfern, berichtete das Staatsfernsehen ERT.

Das Beben ereignete sich etwa 15 Kilometer unter dem Meeresboden, es wurde aber auf der gesamten Insel wahrgenommen, hieß es weiter bei ERT. „Das Beben bereitet uns keine Sorgen. Es ereignete sich in großer Tiefe und fern von der Insel“, sagte der Geologie-Professor und Chef der griechischen Behörde zum Schutz vor Erdbeben, Efthymios Lekkas, im Nachrichtensender Skai.

RND/dpa

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