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Sechsjähriger kauft Monstertruck auf Ebay – Vater von Inkassofirma verfolgt

Ein Monstertruck fliegt durch die Luft. (Symbolbild)

Wallsend. Als Mohammad Faraji (45) aus Wallsend in Großbritannien versehentlich seinen Laptop eingeschaltet auf dem Tisch stehen ließ, ahnte er nicht, dass sein sechsjähriger Sohn Ario hinter seinem Rücken bei Ebay stöbern würde. Der von Monstertrucks besessene Junge entschied kurzerhand, auf ein solch großes Gefährt zu bieten – erfolgreich, wie das britische Nachrichtenportal “Chronicle Live” berichtet. Mit umgerechnet rund 21.000 Euro war Ario der Höchstbietende. Auch die Bezahlung stellte kein Problem dar: Vater Mohammad hatte seine Paypal-Daten hinterlegt. Das wird ihm nun zum Verhängnis.

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Der 45-Jährige ist sauer, allerdings nicht auf seinen Sohn: “Es ist unglaublich, dass Paypal das Geld bezahlt, ohne mir eine Mitteilung zu senden oder mich zu fragen, ob ich so einen Haufen Geld ausgeben möchte”, sagt er dem britischen Medium. Der Zahlungsdienstleister verweist Faraji an Ebay und den Verkäufer, die den Kauf, der schon im März erfolgte, stornieren sollen. Doch auch die beiden Parteien weigern sich.

“Ich bin total gestresst, es ist schrecklich”

Paypal hat den Betrag schon bezahlt und besteht auf die volle Erstattung der Kosten. Dafür hat das Unternehmen sogar eine Inkassofirma beauftragt. Doch: “Ich habe nicht so viel Geld auf meinem Konto. Niemand, der bei klarem Verstand ist, würde ein Auto für so viel Geld kaufen, ohne es vorher gesehen zu haben, aber es ging so durch”, erklärt Mohammad Faraji wütend. “Ich bin total gestresst, es ist schrecklich”, klagt er weiter.

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Mohammad Faraji habe seinen Fehler eingesehen, erklärt er. Seinen Laptop wird er nicht noch einmal offen stehen lassen. Der Streit mit Paypal, Ebay und dem Verkäufer geht trotzdem weiter. Mittlerweile könne er sich sogar mit einer “Strafe” abfinden. “Aber nicht den vollen Betrag”, meint der Vater, der seinem Sohn die Nutzung seines Laptops nun ausdrücklich verboten hat.

RND/nis

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