Sechs Menschen binnen 24 Stunden in Schottland ertrunken

  • Innerhalb von 24 Stunden sind in Schottland sechs Menschen bei Badeunfällen ertrunken.
  • Viele der Ertrunkenen sind Kinder und Jugendliche.
  • Die Behörden warnen vor Risiken wie starken Strömungen.
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Glasgow. In Schottland sind innerhalb von 24 Stunden bei verschiedenen Vorfällen insgesamt sechs Menschen ertrunken, darunter vier Jungen. Ein weiterer Junge liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, wie der Sender Sky News am Montag berichtete. Bei einem Familienausflug am Nordende des größten schottischen Sees Loch Lomond ertranken am späten Samstagnachmittag ein Neunjähriger, seine 29 Jahre alte Mutter sowie ein 41 Jahre alter Freund. Dessen neunjähriger Sohn kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Umstände des Unglücks waren zunächst unklar.

Bereits am Freitagabend ertrank am Südende des Loch Lomond ein 16-Jähriger. Am Samstagnachmittag starb ein Elfjähriger südöstlich von Glasgow, nur wenige Kilometer entfernt konnte ein 13-Jähriger nur noch tot aus einem Fluss geborgen werden.

„Herzzerreißende Unglücke“

Die Behörden warnten vor Gefahren. „Das warme Wetter lädt zum Schwimmen und Paddeln im offenen Wasser ein, aber es ist extrem gefährlich, selbst für die erfahrensten Schwimmer oder beaufsichtigte Kinder“, sagte Mark Williams von der Polizei. „Die Bedingungen können sich sehr schnell ändern, und es gibt oft versteckte Risiken wie tieferes Wasser und starke Strömungen.“

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Regierungschefin Nicola Sturgeon sprach den Angehörigen ihr Beileid aus, es handele sich um „herzzerreißende“ Unglücke. „Wir haben in Schottland einige der schönste Seen und Flüsse der Welt - aber bitte passen Sie auf, wenn Sie darin schwimmen“, twitterte Sturgeon.

RND/dpa

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