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Sechs Gorillaschützer im Virunga-Nationalpark von Rebellen getötet

  • Im Virunga-Nationalpark im Kongo sind sechs Ranger getötet worden.
  • Vermutlich sind Rebellen für den Angriff verantwortlich.
  • Der Virunga-Nationalpark ist vor allem für die Berggorillas weltweit bekannt.
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Goma. Bewaffnete Angreifer haben im bekannten Virunga-Nationalpark im Kongo sechs Ranger getötet. Ein weiterer Ranger sei schwer verletzt worden, sagte am Montag Olivier Mukisya, ein Sprecher des Parks. Zu dem Angriff sei es am Sonntagmorgen in dem eingezäunten Park im Osten des Kongos gekommen, während die Ranger zu Fuß auf Patrouille waren, wie es in einer Mitteilung des Parks hieß. Demnach waren vermutlich Rebellen für den Angriff verantwortlich.

Der Virunga-Nationalpark an der Grenze zu Uganda und Ruanda ist vor allem für die Berggorillas weltweit bekannt. Diese leben nur in dieser Drei-Länder-Region. Die Ranger sind oft durch Milizen und Wilderer bedroht, auch die seltenen Gorillas werden immer wieder getötet. Im Ost-Kongo sind mehrere Milizen aktiv, denen es vor allem um die Kontrolle der wertvollen Bodenschätze geht.

RND/dpa

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