Sechs Angreifer sollen Familienhund Monti zu Tode getreten haben

  • Familienhund Monti war erst zehn Monate alt, als er von sechs Leuten brutal angegriffen und dabei tot getreten wurde.
  • Der zehn Monate alte Mischling hatte keine Chance, berichtet sein Besitzer aus Wolfsburg.
  • Der 33-Jährige glaubt, dass die Tat ihm persönlich galt.
Anzeige
Anzeige

Der Wolfsburger Andreas Kerl hat eine traumatische Erfahrung hinter sich. Was der Hundebesitzer in der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) berichtet, zeigt die Grausamkeit, die Menschen Tieren antun können. Kerl berichtet, dass er mit dem jungen Mischlingsrüden namens Monti am Montag auf seiner üblichen Gassirunde auf eine Gruppe von sechs Menschen getroffen sei. Es seien Jugendliche gewesen, mutmaßt der 33-Jährige, aber Genaueres sei wegen Kapuzen und schwarzer OP-Masken nicht zu erkennen gewesen.

Zunächst seien die Leute an ihm vorbeigelaufen, hätten sich dann umgedreht, um sich auf seinen nur zehn Monate alten Hund zu stürzen. „Ich hatte keine Chance, ihn zu beschützen“, erzählt der 33-Jährige erschüttert. „Ich habe mich über ihn werfen wollen, aber wurde immer wieder weggezogen“, schildert Kerl in der „WAZ“ den Vorfall. Nach wenigen Minuten hätten die Angreifer von dem Mischling abgelassen, Andreas Kerl hat seinen Hund noch nach Hause getragen. Dort verstarb er, noch bevor er das Tier zu einem Arzt bringen konnte. „Ich glaube, er wusste, was passiert, und wollte zu Hause sterben“, sagt Kerl. „Er hat mich sogar noch einmal angeguckt.“

Kleiner Sohn hat den ganzen Tag geweint

Kerl selbst geht laut „WAZ“ davon aus, dass der Angriff gegen ihn persönlich gerichtet war. Als Ordner im Wolfsburger Stadion mache er sich nicht gerade beliebt – „Feinde habe ich genug“, so der Mann.

Die unglaublich brutale Tat sorgt in den sozialen Medien für Aufregung – und für Unterstützung. Vanessa Ramsay, die den toten Hund beim Tierarzt abholte und die der „furchtbare Anblick“ selbst ganz fassungslos machte, will laut „WAZ“ die Beisetzung auf eigene Kosten vornehmen.

Anzeige

Bereits am Dienstag hat Andreas Kerl bei der Polizei Anzeige erstattet. Doch auch, wenn die Täter gefunden werden – den Verlust des Familienhundes Monti kann das nicht wettmachen. „Monti war der liebste Hund der Welt“, zitiert die „WAZ“ Kerl. Sein achtjähriger Sohn habe den ganzen Tag geweint, der fünfjährigen Tochter stehe die schlimme Nachricht sogar noch bevor.

RND/hma

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen