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Sie wollen Väter sein: Schwules Pinguinpaar klaut lesbischen Artgenossen das Nest

  • Zwei schwule Pinguine aus den Niederlanden sind fest entschlossen, Väter zu werden.
  • Sie stehlen deshalb das komplette Nest eines lesbischen Paares.
  • Die Chancen auf Nachwuchs stehen allerdings nicht gut.
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Amersfoort. Für reichlich Trubel sorgt ein schwules Pinguinpaar in einem niederländischen Zoo. Die beiden Möchtegernväter haben das Nest eines lesbischen Paares gestohlen und brüten deren Eier aus. Es ist nicht der erste Versuch der schwulen Pinguine, endlich Eltern zu werden – doch auch diesmal stehen die Chancen offenbar nicht gut.

Ein Kind bekommen – dieser Wunsch treibt die beiden männlichen Pinguine aus dem Amersfoorter Dierenpark Zoo schon länger um. Im vergangenen Jahr hatten beide bereits ein Ei von Artgenossen stibitzt, um es auszubrüten – letztlich ohne Erfolg. Dieses Jahr sind die Pinguine noch einen Schritt weiter gegangen und haben ein komplettes Nest mit Eiern von Artgenossen gestohlen, wie der Zoo bei Instagram mitteilte. Beide widmen sich jetzt abwechselnd dem Ausbrüten des erhofften Nachwuchses, während der jeweils andere auf Nahrungssuche geht – beste Voraussetzungen also eigentlich, um später perfekte Pinguineltern abzugeben.

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Die Hoffnung auf Nachwuchs könnte sich allerdings schon bald zerschlagen: Die Eier gehörten ursprünglich einem lesbischen Pinguinpaar, deshalb sei es sehr unwahrscheinlich, dass sie befruchtet sind, sagte Tierpfleger Sander Drost.

Homosexualität ist unter Pinguinen nicht ungewöhnlich: Im vergangenen Jahr hatte das Babyglück der schwulen Pinguinmänner Sphen und Magic in Sydney für Schlagzeilen gesorgt, für die Pinguine Skipper und Ping im Berliner Zoo blieb der Kinderwunsch dagegen unerfüllt. Dasselbe Schicksal droht jetzt den niederländischen Pinguinmännern.

RND/seb

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