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Schwerstes Grubenunglück der DDR: Zwickau erinnert an Katastrophe vor 60 Jahren

  • Der Tag, an dem 123 Menschen starben: Im sächsischen Zwickau ist am Samstag an die Opfer der Grubenkatastrophe vor 60 Jahren erinnert worden.
  • Bei einer ökumenischen Gedenkfeier sind die Namen aller Opfer, deren Alter, Beruf und Wohnort verlesen worden.
  • Der 22. Februar 1960 sei “einer der schwärzesten Tage in der Zwickauer Geschichte”, hieß es.
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Zwickau. Im sächsischen Zwickau ist am Samstag an die Opfer der Grubenkatastrophe vor 60 Jahren erinnert worden. Dazu fand zunächst eine ökumenische Gedenkfeier in der Moritzkirche statt, wie ein Stadtsprecher am Samstag in Zwickau bestätigte. Dabei seien die Namen aller 123 Opfer, deren Alter, Beruf und Wohnort verlesen worden.

Im Anschluss gab es einen Trauerzug sowie ein stilles Gedenken mit Kranzniederlegung auf dem Hauptfriedhof. Dort informieren den Angaben zufolge Edelstahlplatten über die Zwickauer Bergbaugeschichte und das Grubenunglück vor 60 Jahren.

Der Tag, an dem 123 Menschen starben

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Der 22. Februar 1960 sei "einer der schwärzesten Tage in der Zwickauer Geschichte", hieß es. Durch unsachgemäßen Umgang mit Sprengstoff war den Angaben zufolge im Steinkohlenwerk "Karl Marx" eine Explosion ausgelöst worden. Dabei starben 123 Menschen. Die Zwickauer Grubenkatastrophe gilt als schwerstes Grubenunglück der DDR.

RND/epd

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