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Schwere Unwetter in Bayern: Menschen auf überfluteten Straßen aus Autos gerettet

  • Schwere Unwetter mit Starkregen und Hagel gehen am Dienstag über Bayern nieder.
  • Vor allem in der Region um Nürnberg in Mittelfranken ist die Feuerwehr im Dauereinsatz, Menschen müssen auf überfluteten Straßen aus ihren Autos gerettet werden.
  • Auch für Mittwoch gibt der Deutsche Wetterdienst noch keine Entwarnung.
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Nürnberg. Schwere Unwetter mit Starkregen und Gewitter sind ab dem Dienstagnachmittag über Teile Bayerns gezogen. Vor allem in Nürnberg war die Feuerwehr im Dauereinsatz. Für die Nacht kündigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) weitere schwere Gewitter an, betroffen ist den Angaben zufolge dann vor allem das Allgäu.

Über Nürnberg ging der Feuerwehr zufolge um kurz nach 16 Uhr ein heftiges Unwetter nieder. „In mehreren Unterführungen blieben Fahrzeuge im Wasser stecken. An drei dieser Einsatzstellen mussten Personen durch Einsatzkräfte aus den Fahrzeugen gerettet werden“, berichtete die Berufsfeuerwehr Nürnberg am Abend. Über Verletzte lagen vorerst keine Informationen vor. Die Polizei Mittelfranken bat Autofahrer am späten Nachmittag um erhöhte Vorsicht und warnte davor Unterführungen zu durchfahren.

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An einem Wohngebäude hätten sich unwetterbedingt plötzlich Risse gezeigt, hieß es weiter. „Es wurde nach Begutachtung durch einen Baufachberater für unbewohnbar erklärt. Sämtliche Bewohner konnten bei Verwandten oder Bekannten unterkommen.“

DWD warnt vor weiteren schweren Gewittern in Bayern

Sämtliche Freiwillige Feuerwehren Nürnbergs und die Einsatzkräfte der fünf Berufsfeuerwachen seien wegen des starken Unwetters an über 165 Stellen im Einsatz, hieß es am Abend. So sei „eine größere Anzahl von Einsatzkräften“ damit beschäftigt, eine teilweise überflutete Baugrube der U-Bahn abzupumpen. Die Wetterlage habe sich „etwas beruhigt“. Die Einsatzkräfte seien aber sicher noch bis weit in die Nacht hinein beschäftigt.

Der Deutsche Wetterdienst erwartete für die Nacht zum Mittwoch in Bayern vor allem noch im Allgäu unwetterartige Gewitter. Gebietsweise sei mit Starkregen mit Mengen bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit zu rechnen. Am Mittwoch drohen laut DWD erneut teilweise schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel.

RND/dpa/seb

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