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Schwere Corona-Infektion: Im Koma liegende Kanadierin bringt Sohn zur Welt

  • In Kanada wird eine hochschwangere Frau mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gebracht.
  • Weil die Symptome der 37-Jährigen schwer sind, müssen Ärzte sie ins Koma versetzen.
  • Wenige Tage später holen Mediziner das Kind der Frau zur Welt – die Mutter weiß bis heute nichts davon.
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Abbotsford. In Kanada hat eine mit Corona infizierte Frau ihr Kind im künstlichen Koma zur Welt gebracht, berichtet der kanadische Nachrichtensender Global News. Die hochschwangere Gillian McIntosh sei zwei Wochen vor dem eigentlichen Geburtstermin mit starken Atemwegsbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert worden, dort sei sie dann positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weil sich ihr Gesundheitszustand immer weiter verschlechterte, mussten die Ärzte die 37-Jährige ins Koma versetzen und wenige Tage später auch ihren Sohn per Kaiserschnitt zur Welt holen, heißt es weiter.

„Wir haben einen gesunden Jungen, aber seine Mama weiß nicht einmal, dass sie ihn zur Welt gebracht hat oder dass sie einen Jungen hat“, sagte ihr Ehemann Dave dem Sender. Das Baby sei kerngesund und hätte sich nicht mit Covid-19 infiziert. Wie sich die Mutter mit dem Virus infiziert hatte, wisse er nicht, sagte der Vater.

Frau liegt weiter im Koma

Er sei zwar glücklich über die Geburt ihres zweiten Kindes, das Bangen um seine Frau gehe allerdings noch weiter. Sie habe während des Komas nur einmal kurz die Augen geöffnet. Ihre Lunge sei durch die Corona-Infektion schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. „Es gibt kein Buch darüber, wie man mit so etwas umgehen soll“, sagte Dave McIntosh gegenüber Global News.

Auf einer Spendenseite sind für die Familie bis zum späten Montagnachmittag bereits über 61.500 Dollar (knapp 40.000 Euro) zusammen gekommen. Ob und wann Gillian McIntosh wieder aufwacht, können die Ärzte nicht sagen.

RND/nis

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