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Schwer erkrankte Welpen übers Internet verkauft – Drei Jahre Haft

  • Ein Mann, der schwer erkrankte Hundewelpen verkauft hat, muss für drei Jahre ins Gefängnis.
  • Der 33-Jährige hatte die Tiere über das Internet verkauft.
  • Zudem werden 2950 Euro eingezogen, die er durch den Verkauf der Tiere eingenommen hatte.
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Hamburg. Ein 33-Jähriger, der schwer erkrankte Hundewelpen über das Internet verkauft hat, muss für drei Jahre ins Gefängnis. Das Amtsgericht Hamburg-St. Georg verurteilte den Mann, der bereits mehrfach vorbestraft ist, am Montag wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Außerdem werden 2950 Euro eingezogen, die er durch den Verkauf der Tiere eingenommen hatte.

Welpen starben wenig später an Parvovirose

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann zwischen März und Juni 2020 fünf Welpen über die Internetplattform Ebay für 400 bis 1000 Euro zum Verkauf angeboten hatte. Dabei verschwieg der Angeklagte den neuen Besitzern, in welch schlechtem Zustand sich die Welpen befanden, weil sie zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden.

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Werden Welpen vor dem Ende der 8. Woche von ihrer Mutter getrennt, hat das katastrophale Auswirkungen auf ihr Immunsystem. Deshalb ist es auch verboten. Die Welpen starben wenig später an sogenannter Parvovirose, einer Viruserkrankung.

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„Der Mann hat die Taten vor Gericht eingeräumt“, sagte ein Sprecher am Montag. Er sagte, er hätte nicht realisiert, dass es den Tieren so schlecht ging. Das Gericht habe ihm aber nicht geglaubt, da er sich um seinen eigenen Hund gut gekümmert hätte.

Im Juni 2020 hatte die Polizei in seiner Wohnung weitere elf Hundewelpen gefunden, die jünger als acht Wochen alt waren. Sie waren teilweise ebenfalls an Parvovirose erkrankt.

RND/dpa

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