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Schweinswal an der Ostsee gestorben: Polizei ermittelt nach Massenstreicheln

  • Mehrere Menschen sollen einen Schweinswals vor Grömitz (Schleswig-Holstein) eingekesselt und festgehalten haben.
  • Danach sollen mehr als 20 Kinder das Tier gestreichelt haben.
  • Kurz darauf stirbt der Schweinswal. Nun laufen Ermittlungen.
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Lübeck. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen mehrere Unbekannte, die möglicherweise den Tod eines streng geschützten Schweinswals am Ostseestrand verschuldet haben sollen. Wie die Lübecker Nachrichten (LN) berichten, sollen mehrere Erwachsene vor Grömitz (Schleswig-Holstein) den kleinen Wal eingekesselt und gefangen haben.

Schweinswal wurde schwächer und ist gestorben

Dann sollen sie mehr als 20 Kinder ins Wasser gerufen haben, die das Tier festgehalten, umarmt und gestreichelt haben sollen. Kurz danach soll das Tier schwächer geworden und schließlich gestorben sein. Nun sucht die Polizei mithilfe eines Fotos nach Zeugen des Vorfalls am 9. Juli, berichten die „LN“. „Es geht uns um Zeugen, die sagen können, wer im Wasser war“, sagte die Lübecker Oberstaatsanwältin Ulla Hingst.

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Eine Sektion des Wals habe zwar ergeben, dass er an Herz- und Lungenwürmern gelitten habe, sagte die Sprecherin. Da aber auch nicht auszuschließen sei, dass das Tier durch den intensiven Kontakt mit den Menschen verendet sei, werde jetzt wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz ermittelt, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

RND/dpa/am

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