Schwarzer Panther in Oberbayern unterwegs? Aufruhr in Gemeinde

  • Im Landkreis Traunstein in Bayern sieht eine Frau ein großes Tier mit einem langen schwarzen Schwanz.
  • Doch handelt es sich tatsächlich um einen schwarzen Panther?
  • Die Polizei hat eher eine andere Vermutung, die Aufregung in der Gemeinde ist trotzdem groß.
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Schnaitsee. Eine Meldung über einen freilaufenden schwarzen Panther hat in Oberbayern für Aufruhr gesorgt. Eine Frau habe ein Tier mit einem langen schwarzen Schwanz gesehen, sagte die Polizei am Freitag. Offenbar sah es stark nach einer Großkatze aus. Die anschließende Suche in Schnaitsee (Landkreis Traunstein) blieb jedoch erfolglos. Auch aus dem nahegelegenen Hof für Filmtiere war kein schwarzer Panther entlaufen: Geschäftsführerin Barbara Obersojer sagte dem "Münchner Merkur" (Freitag), ihr "El Negro" sei zu Hause.

Trotzdem begutachtete sie die Stelle, an der das Tier gesichtet wurde. "Dort waren in der Tat zwei große Liegeabdrücke im Gras zu sehen, die von einer Großkatze stammen könnten", sagte Obersojer. Ihrer Meinung nach könnte die Melderin bei ihrer Beobachtung am Mittwoch also recht gehabt haben: "Es gibt immer wieder Leute, die sich solche Tiere illegal halten. Vielleicht war jemand damit überfordert und hat es ausgelassen."

„Vielleicht irgendein großer Hund“

Anders sieht das die Polizei. Sie schätzt, dass es sich doch eher um ein weniger gefährliches Tier handelte: "Vielleicht irgendein großer Hund", mutmaßte eine Sprecherin. Trotzdem wurde die örtliche Jägerschaft gebeten, auf ihren Wildkameras Ausschau nach dem Tier zu halten.

RND/dpa

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