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Schutzsystem nicht aktiv: Venedig steht nach Unwettern wieder unter Wasser

  • Eigentlich soll das neue Schutzsystem „Mose“ Hochwasser in Venedig verhindern.
  • Trotzdem steht die Stadt am Dienstag nach starken Regenfällen wieder unter Wasser.
  • „Mose“ sei nicht aktiv gewesen, teilt der Bürgermeister mit - doch warum?
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Venedig. Starke Regenfälle und steigende Pegel haben im italienischen Venedig Teile der Stadt überflutet. Auch der berühmte Markusplatz stand am Dienstag unter Wasser. Der höchste Gezeitenpegel wurde für den späten Nachmittag bei 145 Zentimetern erwartet, wie der Bürgermeister der Stadt, Luigi Brugnaro, auf Twitter schrieb. Das System „Mose“ sei nicht aktiv, teilte er weiter mit. „Mose“ ist ein System aus Fluttoren, die die Stadt vor Sturmfluten schützen sollen.

Mit diesem Pegel war nach offiziellen Angaben die rote Stufe für die Stadt mit rund 260.000 Einwohnern erreicht. Einer Vorhersage zufolge erwarteten die Behörden für Donnerstag und Freitag erneut Höchststände von bis zu 135 Zentimetern über dem Normalwert.

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Heftige Regen- und Schneefälle im Norden Italiens

Warum das „Mose“-System nicht aktiv war, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Am Sonntag hatte Brugnaro noch den Erfolg der Fluttore gelobt. Das System sei weitere 40 Stunden aktiv gewesen und habe zwei Tiden von 130 Zentimetern abgewehrt.

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Seit dem vergangenen Wochenende regnet und schneit es heftig in Teilen Italiens. Betroffen ist vor allem der Nordosten des Landes, zu dem auch Venedig gehört. Starke Schneefälle hatten etwa in Südtirol den Straßen und Schienenverkehr zeitweise zum Erliegen gebracht. Weiter südlich sorgten Regenfälle für Überschwemmungen. Mindestens zwei Menschen starben im Zusammenhang mit den Unwettern.

RND/dpa

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