Schutz vor Kälte: Tierheim Bonn nimmt Hunde von Wohnungslosen auf

  • Einige Wohnungslose meiden Notunterkünfte trotz der klirrenden Kälte.
  • Einer der Gründe: Wenn sie Hunde haben, dürfen die oft nicht mit.
  • Das Bonner Tierheim will nun helfen und bietet Übernachtungen für die Tiere an.
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Bonn. Schon tagsüber sind die Temperaturen fast überall in Deutschland unter dem Gefrierpunkt – und nachts sinken sie noch weiter. Während sich viele Bürger dann in ihr warmes Bett kuscheln, frieren einige draußen unter Lebensgefahr. Wohnungslose leiden unter dem starken Wintereinbruch. Mit Kältebussen und spontanen Notunterkünften versuchen Städte und Gemeinden diese Menschen zumindest temporär von der Straße zu holen. Doch einen Haken gibt es da immer noch: In viele Einrichtungen dürfen keine Tiere mit. Wer beispielsweise einen Hund hat, müsste ihn oftmals zurücklassen, um ins Warme zu kommen.

Eine Lösung bietet nun das Tierheim Bonn an: Bis 21 Uhr abends können Wohnungslose ihre Hunde ins dortige Tierheim bringen und am nächsten morgen zwischen 8 und 10 Uhr wieder abholen. So müssten wohnungslose Menschen mit Hunden nicht die Nacht im Freien verbringen.

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„Wir wissen, dass die Hunde das Ein und Alles für ihre Menschen sind und eine Trennung schwerfällt. Aber die Trennung ist ja nur für die Nacht, damit Mensch und Hund einen warmen Schlafplatz nutzen können“, heißt es in einem Facebook-Post des Tierheims.

RND/goe

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