Schüsse in Virginia Beach: zwei Tote und mehrere Verletzte

  • Bei mehreren Schusswechseln im US-Bundesstaat Virginia sind zwei Menschen ums Leben gekommen.
  • In der Nacht zu Samstag eskalierte in Virginia Beach ein Streit, mehrere Beteiligten zogen ihre Waffen.
  • Bei einer zweiten, davon unabhängigen, Schießerei starb eine 28 Jahre alte, unbeteiligte Frau.
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Virginia Beach. In einer chaotischen Nacht mit mehreren Schusswechseln im US-Staat Virginia sind zwei Menschen ums Leben gekommen und mehrere verletzt worden. In der Nacht zu Samstag (Ortszeit) kam es in Virginia Beach zu mehreren Schießereien, wie die örtliche Polizei am Samstag mitteilte. Am ersten Tatort im Ausgehbezirk der Stadt gerieten demnach diverse Personen in einen Streit, der in eine Schießerei ausartete, bei der mehrere Beteiligte ihre Waffen zogen. Nach Polizeiangaben wurden acht Menschen verletzt.

Kurz darauf seien in der Nähe weitere Schüsse gefallen. Beamte fanden dort laut Polizei eine Frau, die noch am Tatort an ihren Schussverletzungen starb. Die 28-Jährige sei vermutlich eine unbeteiligte Zuschauerin gewesen. Nach bisherigen Erkenntnissen stehe dieser Zwischenfall nicht in Zusammenhang zu der ersten Schießerei, teilte die Polizei mit. Nicht weit davon entfernt habe es wenig später einen weiteren Zwischenfall gegeben, bei dem ein Polizist einen 25 Jahre alten, bewaffneten Mann erschoss. Ein anderer Polizist sei in der Nacht von einem Auto angefahren und verletzt worden.

Polizeichef spricht von „chaotischer Nacht“ mit verschiedenen Tatorten

Der örtliche Polizeichef Paul Neudigate sprach von einer „chaotischen Nacht“ mit verschiedenen Tatorten. Im Zusammenhang mit der ersten Schießerei wurden laut Polizei drei Verdächtige festgenommen - drei Männer im Alter von 18, 20 und 22 Jahren. Zum Hintergrund der anderen Taten äußerte sich die Polizei zunächst nicht.

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In den USA kommt es regelmäßig zu tödlichen Zwischenfällen mit Schusswaffen, die dort leicht zu kaufen sind. In den vergangenen Tagen hatten zwei schwere Schusswaffenangriffe das Land erschüttert. Ein Schütze tötete am vergangenen Montag im Bundesstaat Colorado zehn Menschen in einem Supermarkt. Wenige Tage zuvor waren in drei Massage-Salons in und um Atlanta im US-Bundesstaat Georgia acht Menschen erschossen worden. Die Attacken fachten die politische Diskussion über schärfere Waffengesetze in den USA neu an.

RND/dpa

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