Schule angezündet: Mehr als vier Jahre Haft für 15-Jährigen

  • Ein jugendlicher Brandstifter wurde jetzt zu viereinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt.
  • Er hatte unter anderem seine Schule angezündet.
  • Der Grund: Er wollte einen Elternsprechtag verhindern.
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Aachen. Das Aachener Landgericht hat einen jugendlichen Brandstifter zu viereinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt, der unter anderem seine Schule in der Eifel angezündet hatte. Das Urteil gegen den 15-Jährigen erging am Donnerstag wegen siebenfacher schwerer Brandstiftung sowie versuchten Mordes in zwei Fällen, wie ein Gerichtssprecher am Freitag sagte. Zuvor hatten Medien berichtet.

Laut Urteil hatte der Jugendliche unter anderem Ende vergangenen Jahres Feuer in seinem Gymnasium in Schleiden gelegt, um einen Elternsprechtag zu verhindern. Bei dem Großbrand entstand ein Schaden von mehreren Millionen Euro. Des weiteren setzte er ein Wohnhaus in Brand, dessen zwei Bewohner sich nur knapp retten konnten - eine Frau wurde bei einem Sprung aus dem Fenster verletzt.

Geständnis wurde strafmildernd gewertet

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Strafmildernd wertete das Gericht das umfassende Geständnis des Angeklagten. Außerdem hatte er sich in der nicht-öffentlichen Verhandlung bei den Geschädigten entschuldigt.

RND/dpa

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