Schrottreifes Auto mit brandneuer TÜV-Plakette unterwegs

  • Polizisten stoppen in NRW einen Wagen, „der schon auf den ersten Blick geradezu schrottreif aussah“.
  • Die Karosserie ist durchgerostet, Scheinwerfer defekt, Reifen extrem abgefahren, Tank undicht, Bremsleitungen marode und nicht mal der Fahrergurt ist ganz.
  • Dass das Auto eine erst einen Monat alte TÜV-Plakette hat, lässt die Beamten stutzig werden - zumal im Prüfbericht „ohne Mängel“ steht.
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Ratingen. Die Polizei hat in Ratingen ein praktisch schrottreifes Auto gestoppt, das erst vor einem Monat eine frische TÜV-Plakette bekommen hatte. Im Prüfbericht habe sogar „ohne Mängel“ gestanden, so die Polizei. Sie ermittelt nun wegen Falschbeurkundung im Amt. Der Fahrer (78) des Wagens bekam auch eine Anzeige.

Laut Mitteilung hatten zwei Motorradpolizisten am Montag den Wagen gestoppt, „der schon auf den ersten Blick geradezu schrottreif aussah“. Der Fahrer zeigte allerdings den frischen Prüfbericht, die neue Plakette und den Eintrag in den Fahrzeugpapieren.

Tatsächlich war die Karosserie laut Polizei „großflächig durchgerostet“. Scheinwerfer waren defekt und die Reifen „extrem abgefahren.“ Der Tank war laut Gutachter undicht, ein falsches Fahrwerk verbaut und Bremsleitungen marode. Nicht mal der Fahrergurt war ganz.

RND/dpa

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