Wegen Schneechaos: Bahnverkehr bleibt auch am Montag eingeschränkt

  • Auch am Montag bleibt der Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn wegen des heftigen Wintereinbruchs eingeschränkt.
  • Besonders in Niedersachsen und Bremen entspannt sich die Lage noch nicht.
  • Aus dem Grund wird auch die Kulanzregelung für gekaufte Bahntickets ausgeweitet.
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Berlin. Der Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn wird auch am Montag wegen der starken Schneefälle und des heftigen Windes deutlich eingeschränkt sein. Die Kulanzregelung für Reisende im Fernverkehr werden laut Bahn auf Tickets für Fahrten am 8. Februar ausgeweitet. Bereits gebuchte Fahrkarten können demnach bis einschließlich 7 Tage nach Störungsende flexibel genutzt oder kostenfrei storniert werden.

Für Sonntag erklärte die Bahn, die verschärfte Wetterlage sorge derzeit im Bahnknoten Erfurt für weitere Einschränkungen im Fernverkehr. Es fahren demnach keine Züge von Frankfurt/Main und Kassel in Richtung Osten. Auf der Verbindung Halle/Leipzig/Magdeburg komme es weiter zu Ausfällen der Fernverkehrslinien.

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Keine Entspannung in Niedersachsen und Bremen

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Auch im nördlichen Nordrhein-Westfalen sei der Bahnverkehr weiter stark eingeschränkt. „In Niedersachsen, Bremen und insbesondere im Großraum Hannover gibt es keine Entspannung der Lage“, hieß es weiter.

In besonders schwer vom Winterunwetter betroffenen Regionen gibt es laut Bahn Aufenthaltszüge für Reisende, etwa in Hamburg, Hannover, Dortmund, Münster, Halle, Leipzig und Kassel. Dort können sich gestrandete Fahrgäste aufwärmen.

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Norddeutschland - nach Schnee und Eis kommt der Kälteschock
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Besonders Norddeutschland versinkt gerade im Schnee - ein ungewohntes Bild.  © RND

Scheuer rät dazu, am Montag zu Hause zu bleiben

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den vom Schneechaos betroffenen Menschen in Deutschland geraten, am Wochenbeginn besser zu Hause zu bleiben. Man könne nicht garantieren, im Laufe des Montags den Bahnverkehr wieder zum Laufen zu bekommen, sagte Scheuer nach einer Lagebesprechung am Sonntag bei „Bild live“.

RND/dpa

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