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Schnee und Glätte: Chaos, Sperrungen und Unfälle auf Deutschlands Straßen

Bei einem Unfall (Symbolbild) auf glatter Straße zwischen Sieber und Herzberg wird ein 32-Autofahrer verletzt.

Die Feuerwehr ist nach einem Unfall auf einer Autobahn im Einsatz (Symbolbild).

Elmshorn/Bad Segeberg. Überfrierende Nässe hat im Norden Deutschlands für einige Unfälle gesorgt. Am Sonntagabend habe es auf den Autobahnen 7 und 23 in Schleswig-Holstein fünf bis zehn Glätteunfälle gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei-Leitstelle West in Elmshorn am Montag. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand, es blieb bei Blechschäden.

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Am frühen Montagmorgen sorgte die Witterung dann im Kreis Segeberg für zwei Vollsperrungen auf der B205 bei Rickling und auf der B206 bei Wittenborn. „Aufgrund der glatten Straßen kommen die Lkws dort nicht mehr die Berge hoch“, sagte der Polizeisprecher. Ein 40-Tonner habe sich zudem auf der Fahrbahn quer gestellt. Auch hier gab es keine Verletzten. Die Bergung und die Straßensperrung werden jedoch noch weiter bis in den Morgen andauern, teilte die Polizei mit.

Mehrere Glätteunfälle auf A19 im Landkreis Rostock

Ein plötzlicher Wetterumschwung hat zu mehreren Glätteunfällen auf der A19 geführt. Zwischen den Anschlussstellen Laage und Kavelstorf im Landkreis Rostock war es auf einer Länge von etwa 500 Metern zu spiegelglatten Fahrbahnen aufgrund von Schneefall und überfrierender Nässe gekommen, wie die Polizei mitteilte. Demnach verloren die Autofahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und es kam zu zahlreichen Unfällen am späten Sonntagabend. Verletzt wurde dabei niemand. Neben den Autos wurden mehrere Meter Mittelschutzplanken und Wildschutzzaun beschädigt, hieß es weiter.

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Sperrungen und Unfälle in Baden-Württemberg

Ein Wintergewitter hat in Baden-Württemberg Chaos und Unfälle im Verkehr verursacht. Der Albaufstieg der A8 musste wegen Schnee und Glätte in der Nacht von Sonntag auf Montag bei Gruibingen (Kreis Göppingen) zwischenzeitlich gesperrt werden, wie ein Polizeisprecher aus Ulm bestätigte. Die Fahrzeuge seien wegen der Witterung schlicht nicht mehr weitergekommen. Zumindest Richtung Stuttgart fließe der Verkehr nun wieder, sagte er am Montagmorgen. Es habe viele Unfälle in der Region bereits seit Sonntagabend gegeben, meist seien die Menschen zu schnell auf zu glatter Fahrbahn unterwegs gewesen. Vereinzelt seien Beteiligte auch verletzt worden.

Unwetter in Niederbayern führt zu Verkehrsunfällen

Während des Sturmtiefs „Roxana“ kam es in Niederbayern in mehreren Landkreisen zu Unfällen aufgrund umgestürzter Bäume und herabgefallener Äste. Verletzt wurde hierbei niemand, wie ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen sagte. Auf der Bundesstraße 8 im Landkreis Deggendorf erwischte eine starke Windböe ein Gespann, wodurch sich der Anhänger vom Auto löste und in einen Seitengraben kippte.

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Bei schneebedeckter Fahrbahn verlor ein Lastkraftwagenfahrer auf der Autobahn 99 die Kontrolle über seinen 40-Tonner. Er kollidierte mit der Schutzplanke und blieb quer auf der Autobahn in Höhe Hohenbrunn stehen. Der 33 Jahre alte Fahrer und sein Beifahrer blieben bei dem Unfall in der Nacht auf Montag unverletzt.

Im Landkreis Passau stürzte ein Baum auf die Gleise und verursachte eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Passau und Pocking. Im Vergleich zum benachbarten Bundesland Baden-Württemberg kam der Freistaat glimpflich durch die Unwetternacht.

RND/dpa

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