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Schnee und Frost: verirrte Urlauber in den Alpen vor dem Erfrieren gerettet

  • Zwei junge Männer verirren sich an der Watzmann-Ostwand in den Berchtesgadener Alpen.
  • Bei der Rettung zählt jede Minute - Dunkelheit setzt ein und bei eisigen Temperaturen droht Schneefall.
  • Mit einem Hubscharuber werden die Urlauber schließlich gerettet.
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Berchtesgaden/Schönau am Königssee. Die Bergwacht hat zwei verirrte Urlauber in der Watzmann-Ostwand in den Berchtesgadener Alpen vor dem Erfrieren gerettet. Die beiden 20- und 26-jährigen Männer hatten sich in der fast zwei Kilometer hohen Wand verstiegen und waren auf fast 2000 Metern Höhe gestrandet, wie das Bayerische Rote Kreuz am Freitag mitteilte. Einer der beiden hatte sich bei der Klettertour am Montag zudem am Bein verletzt.

Da in der Nacht ein Wettersturz mit eisigen Temperaturen bevorstand, fand der Einsatz unter großem Zeitdruck statt. „Weil es dunkel wurde und Schneefall angekündigt war, zählte jede Minute, um zu verhindern, dass die Retter und die Verstiegenen bei frostigen Temperaturen und Niederschlag in der winterlichen Wand zurückbleiben“, erklärte die Bergwacht. Die beiden Männer aus Mittelfranken und Berlin wurden schließlich mit einem Hubschrauber gerettet.

Die Watzmann-Ostwand in den Berchtesgadener Alpen ist eine der höchsten Wände der Alpen, seit der Erstbesteigung 1881 sind dort weit über 100 Menschen tödlich abgestürzt. Wegen der schwierigen Wegfindung kommt es regelmäßig vor, dass sich Begeher versteigen.

RND/dpa

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