Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Trüb mit Aussicht auf Schnee: Kommt jetzt der Winter zurück?

Zwei Kinder mit Regenschirmen laufen auf einem schneebedeckten Gehweg. (Archivfoto)

Hannover.Weihnachten und der Jahreswechsel waren in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich. So prägten nicht nur die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erneut die Feiertage, sondern auch frühlingshafte Temperaturen von bis zu 17 Grad.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Anders sieht es beim Blick auf die laufende Woche aus: Trist-trübes Wetter mit Temperaturen im einstelligen Bereich dominiert die kommenden Tage, im Laufe der Nacht zu Donnerstag fällt dann zunehmend Schnee bis in tiefere Lagen. Kommt jetzt also der Winter nach Deutschland zurück? „Nein. Es ist kein beständiger und längerer Wintereinbruch in Sicht“, sagt der Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterdienst Wetterkontor. Aber zu temporären winterlichen Tagen könne es gegen Ende der Woche durchaus kommen.

Sturmböen lassen am Montag nach

Laut Schmidt ist der Kaltwettereinbruch, der am Montag durch manche Teile von Deutschland zieht, nur ein „Streifschuss“. Ungemütlich ist es aber allemal: Im Osten und Nordosten ist es relativ windig, teils wird vor Sturmböen oder sogar orkanartigen Böen gewarnt. „Die Sturmböen lassen in den nächsten Stunden aber nach“, sagt der Meteorologe.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Wegen des starken Windes wurde im erzgebirgischen Oberwiesenthal am Montag der Betrieb von Schwebebahn und Viererlift auf den Fichtelberg eingestellt. Auf dem Gipfel seien schwere Sturmböen um 100 Kilometer pro Stunde zu erwarten, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Auch orkanartige Böen bis 115 Kilometer pro Stunde seien möglich. In der Höhe von 700 Metern sei ab Nachmittag außerdem mit drei bis fünf Zentimeter Neuschnee zu rechnen.

Laut Schmidt entlädt sich die aktuelle Kaltfront vor allem andernorts: „Sie zieht über den Osten hinweg. Schneien wird es eher östlich von uns – etwa in Skandinavien bis runter zum Schwarzen Meer.“ Obwohl mit der Türkei oft wärmere Temperaturen verbunden werden, sei Schnee vor allem in den Gebirgsregionen keine Seltenheit.

Hoch „Dieter“ bringt Sonne

Ab Dienstag sorgt dann Hoch „Dieter“ für manch sonnige Stunden. Vor allem im Süden bleibe es bis in den Abend hinein weitestgehend trocken und freundlich. Der Mittwoch startet vor allem im Süden Deutschlands wieder freundlich. Dann aber naht im Tagesverlauf eine neue Tieffront von Nordwesten. Im Tagesverlauf kommt es daher zu Niederschlägen, die im Bergland als Schnee vom Himmel kommen. Im Laufe der Nacht zu Donnerstag fällt zunehmend Schnee bis in tiefere Lagen, häufig auch in Form von Schneeschauern.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Der winterlichste Tag werde dann der Donnerstag, so Schmidt: „Es wird schneien, aber in den ganz tiefen Lagen, etwa entlang des Rheins und im Nordwesten, wird der Schnee nicht liegen bleiben.“

Schnee vor allem in höheren Lagen

Anders ist die Lage dagegen an den Alpen und im Mittelgebirge. Hier prognostiziert der Meteorologe eine Winterlandschaft: „Es wird zu Neuschnee kommen und er wird auch liegen bleiben.“ Der Experte warnt in diesen Regionen gleichzeitig vor glatten Straßen wegen Graupelschauern. Mit einer Schneedecke von 20 bis 30 Zentimetern können Anwohnerinnen und Anwohner der Alpenregion rechnen.

Im Rest von Deutschland wird es weniger idyllisch und dafür windig. „Im Nordosten und Osten kommt es zwar nicht zu Sturmböen, aber zu relativ kräftigem Wind“ – vor allem in den Tälern werde es unangenehm böig, so Schmidt.

RND/lka/dpa

Mehr aus Panorama

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.