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Hoher Schaden

Unbekannte lassen Wasser aus See ab – Dutzende Fische tot

Angler registrierten Anfang Dezember 2018 rund um die Hellbachbrücke viele tote Fische.

In einem Teich in Schleswig-Holstein liegen viele Fische auf dem Trockenen (Symbolbild).

In der Gemeine Hohenlockstedt in Schleswig-Holstein haben Unbekannte am Mittwochabend einen Teich leerlaufen lassen. „Sie haben, wahrscheinlich mit schwerem Werkzeug, einen Hydranten aufgedreht, der einen Ablauf verschlossen hatte“, sagte eine Polizeisprecherin gegenüber „T‑Online“. Die Tatverdächtigen sollen anschließend ein Ablaufgitter herausgezogen haben, sodass große Mengen des Teichwassers in die Rantzau ablaufen konnten, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizeidirektion Itzehoe. Der fünf Hektar große Angel- und Badesee Lohmühlenteich sei daraufhin fast vollständig ausgelaufen.

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Über 40 Tiere tot aufgefunden

Vermutlich sind mit dem Wasser auch eine große Anzahl Fische abgeflossen, welche von einem Pächter hier zuvor eingesetzt wurden. Die Feuerwehr Hohenlockstedt sowie Bürgerinnen und Bürger sammelten die toten Fische ein und setzten noch lebende Fische an übrige Wasserstellen im Lohmühlenteich zurück. Insgesamt sollen rund 40 tote Fische geborgen worden sein, eine genaue Zahl gab die Polizei jedoch nicht bekannt. Auch zum möglichen Tatmotiv machte die Polizei vorerst keine Angaben. Laut einem Einsatzleiter der Feuerwehr sollen mehrere Tausend Tiere in dem Teich gelebt haben, berichtete „T-Online“.

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Der Lohmühlenteich werde von allein durch den angrenzenden Reetteich wieder an Wasserstand gewinnen. Für den Pächter des Sees ist dennoch ein großer wirtschaftlicher Schaden entstanden: Wie er „T–Online“ berichtete, sollen Aale, Barsche, Weißfische, Hechte, Karpfen und Schleien im Teich gelebt haben. Ein Laichkarpfen sei etwa um die 200 Euro wert, sagte die Polizeisprecherin.

RND/al

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