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Polizei holt Hund aus überhitztem Auto: Tier überlebt nicht

  • In Schleswig-Holstein haben Polizisten einen Hund aus einem aufgeheizten Auto geholt.
  • Als der Autofahrer zurückkam, zeigte er sich laut Polizei uneinsichtig.
  • Inzwischen ist klar: Der Pitbull überlebte den Vorfall nicht.
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Horst. Bei sommerlichen Temperaturen von mehr als 30 Grad haben Polizisten in Horst (Schleswig-Holstein) einen Pitbull aus einem Auto befreit. Eine Tierärztin kümmerte sich um den Vierbeiner, der nach seiner Rettung trotz Kühlens mit Kühlpacks immer noch eine Körpertemperatur von 42,6 Grad hatte. Das Tier überlebte den Aufenthalt in dem überhitzen Auto trotzdem nicht, wie das Tierheim Elmshorn später bei Facebook mitteilte. „Der angerichtete Schaden war zu groß“, heißt es in dem Post.

Polizei schlägt Scheibe ein

Nach Polizeiangaben war der Hund auf einem Parkplatz eine dreiviertel Stunde in dem Auto eingesperrt. Ein Mann bemerkte den extrem hechelnden Pitbull und informierte die Beamten über den Vorfall. Beim Eintreffen der Polizei war der Halter des Fahrzeugs immer noch nicht vor Ort. Die Beamten schlugen schließlich eine Scheibe des Wagens ein.

Als der Autofahrer später dazu kam, zeigte er sich den Angaben zufolge uneinsichtig. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Nach Angaben des Tierheims Elmshorn handelt es sich dabei nicht um den Halter des Hundes, sondern um eine betreuende Person, die nicht im Sinne des Halters gehandelt habe.

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Die Polizei appellierte an Hundehalter, Tiere bei Sommerwetter nicht einer Hitzequal im Fahrzeug auszusetzen - auch nicht nur für kurze Zeit.

RND/dpa

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