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22 Leichen nach Schiffsunglück in Indien geborgen – noch 55 Vermisste

  • Die indische Marine hat nach einem Schiffunglück 22 Leichen geboren.
  • Nach 55 Vermissten werde am Mittwoch noch gesucht.
  • 184 Menschen seien aus dem Wasser gerettet worden, teilt ein Marine-Sprecher mit.
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Mumbai. Schiffe und Hubschrauber der indischen Marine haben nach einem Schiffsunglück bei Mumbai 22 Leichen entdeckt. Nach 55 Vermissten werde noch gesucht, sagte Marine-Sprecher Mehul Karnik am Mittwoch. Drei Schiffe und mehrere Hubschrauber hätten 184 Menschen aus der vom Taifun „Tauktae“ aufgepeitschten See gerettet. Die Wellen hätten sich bis zu sieben Meter hoch aufgetürmt.

Ein Überlebender berichtete dem Sender New Delhi Television, er sei mit einer Rettungsweste ins Meer gesprungen und später von der Marine herausgezogen worden. Nördlich von Mumbai war zudem ein weiteres Schiff auf Grund gelaufen und ein Marinehubschrauber rettete 35 Besatzungsmitglieder, wie die Regierung mitteilte. Beide Schiffe waren für die Oil and Natural Gas Corp. unterwegs gewesen, den größten Rohöl- und Erdgaskonzern Indiens.

„Tauktae“ war der heftigste Taifun in der Region seit mehr als zwei Jahrzehnten. Er war am Montag mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern pro Stunde auf die Küste getroffen. In den Unionsstaaten Gujarat und Maharashtra gab es mehr als 50 Tote. Die Zeitung „Hindu“ berichtete, der Sturm habe Gujarat mehr als 16.000 Häuser beschädigt.

Im benachbarten Nepal forderten die Behörden Bergsteiger wegen des schlechten Wetters auf, aus großen Höhen in tiefere Lagen abzusteigen. Wegen der aktuellen Bergsteigersaison sind derzeit Hunderte Bergsteiger, Führer und Hilfspersonal in Nepal unterwegs.

RND/AP

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