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Scherzname kostet 500 Euro: Berlin verhängt Geldstrafe für falsche Angaben

  • Berlin will sich nachlassende Disziplin während der Corona-Pandemie, insbesondere bei feiernden Menschen, nicht mehr länger bieten lassen.
  • Die Stadt fügt ihrem Bußgeldkatalog einige Punkte hinzu.
  • So müssen Privatpersonen bei falschen Angaben in Kontaktlisten eine hohe dreistellige Summe zahlen.
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Die Behörden stellen in der Bevölkerung einen Rückgang der Bereitschaft fest, sich an alle Corona-Regeln zu halten. Das soll zukünftig nicht mehr nur Konsequenzen für die Gaststättenbetreiber haben.

Auch Privatpersonen können in Berlin neuerdings mit einem Bußgeld von bis zu 500 Euro belangt werden, wenn sie zum Beispiel falsche Angaben über sich in die Kontaktlisten eintragen. Erst am 15. September wurde dieser Punkt in den Bußgeldkatalog eingeführt, berichtet Stefanie Engmann, Sprecherin des Bezirksamts Berlin-Mitte, dem Nachrichtenportal Watson.

Barbetreiber und Feiernde lassen Disziplin vermissen

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Die neuen Maßnahmen scheinen dringend notwendig, da die Disziplin zur Einhaltung der Corona-Regeln gerade bei feiernden Menschen nach Behördenangaben nachlässt. “Eine gewisse Corona-Müdigkeit ist bemerkbar", sagt Robert Baumanns, Sprecher der Stadt Köln, zu Watson. Es gebe verschiedene Hotspots, an denen es – vor allem am Wochenende – immer wieder zu Ansammlungen größerer Menschengruppen kommt, bei denen einzelne Personen die Abstände nicht einhalten.

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Doch auch die Barbetreiber selbst würden sich nicht immer an die Richtlinien halten, berichtet Bezirksamtssprecherin Engmann. Hier habe der Allgemeine Ordnungsdienst “immer wieder Verstöße” bezüglich des Infektionsschutzes festgestellt. Die Überprüfung der Gaststätten sei ein enormer Personalaufwand: “Beim Allgemeinen Ordnungsdienst sind zurzeit 29 Mitarbeitende mit Corona-Kontrollen betraut.

RND/ak

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