Saure Strafe: Raser müssen in Augsburg in Zitrone beißen

  • Mit einer ungewöhnlichen Aktion haben Kinder und die Polizei in Augsburg Jagd auf Raser gemacht.
  • Vorbildliche Autofahrer bekamen Süßigkeiten - wer zu schnell unterwegs war, musste in eine Zitrone beißen.
  • Die Polizei hofft auf einen Lerneffekt.
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Grundschüler sind in Augsburg zusammen mit der Polizei auf Raser-Jagd gegangen und hatten für sie eine besonders saftige - und saure - Strafe parat. Wer sich nicht ans Tempolimit hielt, musste in eine frische Zitrone beißen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Süßes in Form von Gummibären gab es hingegen für Fahrer, die sich an die Geschwindigkeit hielten.

Die Aktion war Teil des Sicherheitstags der Polizei, an dem Präsidien von fünf Bundesländern teilnehmen und Einblicke in ihre Arbeit geben. Zwei Stunden lang durften die Grundschüler mit dern Beamten zusammen Autos anhalten. Bereits im vergangenen Jahr hatte es zum Schulbeginn die "Zitronen-Aktion" mit Augsburger Grundschulen gegeben.

Polizei hofft auf Lerneffekt

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"Manche Fahrer haben mit Wonne in die Zitrone gebissen, was die Kinder sehr gefreut hat", sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei hofft, dass die Aktion den Autofahrern im Gedächtnis bleibt und diese sich künftig an die vorgeschriebene Geschwindigkeit vor Schulen und Kindergärten halten.

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RND/dpa/msc