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Corona-Proteste in Sachsen: Demonstranten bedrängen und attackieren Polizisten

  • In Sachsen ist es am Montag in zwei Städten zu spontanen Protesten gegen die Corona-Maßnahmen gekommen.
  • Einige Demonstranten verhielten sich provozierend und griffen einen Beamten tätlich an.
  • Die Polizei erstattete zahlreiche Anzeigen unter anderem wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung.
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Chemnitz/Freiberg. Im Zuge spontaner Proteste gegen die Corona-Politik in Freiberg (Mittelsachsen) und Zwönitz (Erzgebirge) sind mehrere Polizisten attackiert worden. Eine Gruppe von 80 bis 100 Menschen suchte am Montagabend in einem Park in Freiberg die Konfrontation, wie die Polizeidirektion Chemnitz am Dienstag mitteilte. Einige verhielten sich demnach aggressiv und provozierten. Als Beamte die Identität eines Jugendlichen feststellten, der einen Platzverweis ignorierte, wurden sie bedrängt. Gegen die Akteure ergingen Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung.

Polizei registriert über 100 Verstöße

In Zwönitz (Erzgebirge) rissen zwei Männer nach Polizeiangaben einen Beamten zu Boden und traten ihn anschließend. Sie müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Insgesamt wurden in mehreren Orten im Bereich der Polizeidirektion insgesamt 101 Verstöße gegen Regelungen in der Corona-Schutzverordnung geahndet, vor allem gegen die Maskenpflicht.

RND/dpa

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