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Passagierflugzeug mit 28 Menschen in Russland abgestürzt – wohl keine Überlebenden

  • Vor der Halbinsel Kamtschatka im Osten Russlands ist ein russisches Passagierflugzeug mit 28 Menschen an Bord abgestürzt.
  • Die Flugsicherung verlor den Funkkontakt zum Piloten.
  • Laut Angaben von Behörden gibt es keine Überlebenden.
1:09 min
Aufnahmen der russischen Behörden sollen die Stelle zeigen, an der die zweimotorige Antonow An-26 am Dienstag abgestürzt ist. Das Unglück ereignete sich vor der Halbinsel Kamtschatka im Osten des Landes. Die Zivilluftfahrtbehörde bestätigte, dass die Absturzstelle von den Rettungsteams gefunden worden sei.  © Reuters
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Moskau. Nach dem Absturz eines Passagierflugzeuges mit 28 Menschen an Bord gibt es keine Überlebenden, berichten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Behördenangaben. Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax sei das Flugzeug vermutlich gegen eine Felswand geprallt. Es wurden Trümmerteile gefunden. Zuvor hatte der russische Zivilschutz bestätigt, dass der Funkkontakt zu den Piloten der Maschine vom Typ An-26 abgerissen war. An Bord waren 22 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder.

Trümmer seien nahe dem Zielflughafen auf der Halbinsel Kamtschatka gefunden worden, teilte die russische Luftfahrt­behörde am Dienstag mit. Gouverneur Wladimir Solodow sagte der Nachrichtenagentur Interfax, der Rumpf des zerstörten Flugzeugs sei an der Küste gefunden worden, der Rest im Ochotskischen Meer.

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Der Chef der Betreibergesellschaft, Alexej Chabarow, versicherte Interfax, das Flugzeug sei technisch fehlerfrei gewesen. Sein Stellvertreter Sergej Gorb sagte, die Maschine sei gegen einen Felsen am Meer geprallt, der nicht in der Einflug­schneise liege.

Nebel zum Zeitpunkt des Landeanflugs

Das Flugzeug war auf dem Weg von der Hauptstadt der Region, Petropawlowsk-Kamtschatski, in den Ort Palana. Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawiazija zufolge soll es dort zum Zeitpunkt des Landeanflugs nebelig gewesen sein. Der Zivilschutz schickte einen Hubschrauber mit Sanitätern und Ärzten an Bord in das Gebiet. Laut Agentur Interfax tauchten aus dem Ochotskischen Meer am Pazifik zunächst schwache Funksignale auf.

Vor neun Jahren war eine An-28 des Unternehmens auf derselben Strecke vor der Landung in Palena in einen Berg gekracht. Zehn der 14 Menschen an Bord wurden getötet. Beide Piloten hatten Alkohol im Blut, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtete.

RND/seb/AP/dpa

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