Irrtümlich servierter Haschkuchen berauscht Trauergemeinde

  • In Rostock wurde einer Trauergemeinde versehentlich ein Kuchen mit Marihuana serviert.
  • Mehrere Gäste mussten sich ärztlich behandeln lassen.
  • Die Polizei ermittelt gegen eine 18-Jährige.
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Leichenschmaus mit berauschendem Nebeneffekt: Bei einer Trauerfeier Mitte August in Rostock wurde den Gästen anstelle eines gewöhnlichen Schokoladenkuchens ein Haschkuchen serviert. 13 Gäste mussten anschließend zum Arzt, wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet.

Nach der Beisetzung in einem Ruheforst kehrte die Trauergemeinde für einen Leichenschmaus auf dem Rostocker Köhlerhof ein. „Es ist üblich, dass unsere Angestellten den Kuchen für solche Anlässe privat zu Hause backen und dann mit zum Hof bringen“, erklärt Hof-Chef Michael Groitzsch der „OZ“. So auch in diesem Fall. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen gegen eine junge Bäckerin aufgenommen.

Kuchen wurden verwechselt

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Die 18-jährige Tochter einer Mitarbeiterin soll laut dem Zeitungsbericht neben mehreren Kuchen für die Trauerfeier auch einen mit Marihuana für den Eigenbedarf zubereitet haben. Am Veranstaltungstag kam es schlichtweg zu einer Verwechslung: „Die Mutter hatte ohne Absprache mit der Tochter den falschen Browniekuchen mitgenommen“, teilt Polizeisprecher Christopher Hahn der „OZ“ mit.

Insgesamt sollen 13 Gäste mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt haben. Der Witwe ging es so schlecht, dass sie mit einem Rettungswagen abgeholt und in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Weitere Trauergäste sind nach dem Essen selbstständig zu einem Arzt oder ins Krankenhaus gegangen.

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RND/OZ/mat