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Rosenmontagsumzüge: Städte und Staatskanzlei beraten über Karneval-Verschiebung wegen Corona

  • Ein neuer Termin für den Düsseldorfer Rosenmontagsumzug steht bereits fest.
  • Nun beraten auch die Festkomitees anderer Städte gemeinsam mit der Staatskanzlei über das weitere Vorgehen.
  • In Köln sieht man eine Verschiebung jedoch „sehr kritisch“.
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Köln. Nach der angekündigten Verschiebung des Düsseldorfer Rosenmontagszuges wegen der Corona-Pandemie wollen Vertreter der rheinischen Karnevalshochburgen und der Staatskanzlei am Donnerstag über das weitere Vorgehen beraten. Das teilte das Festkomitee Kölner Karneval auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Wir sind von der gestrigen Entscheidung Düsseldorfs extrem überrascht und irritiert. Dieses Vorgehen war nicht innerhalb der vier rheinischen Karnevalsstädte des Immateriellen Kulturerbes abgestimmt“, erklärte das Festkomitee. Das Treffen werde „sicherlich mehr Klarheit für den Kölner Zoch bringen“.

Stadt Köln sieht Verschiebung „sehr kritisch“

Die Stadt Köln sieht eine mögliche Verschiebung des Rosenmontagszuges wie in Düsseldorf nach eigenen Angaben „sehr kritisch“. „Karneval kann man nicht einfach an einem beliebigen Datum feiern“, teilte ein Stadtsprecher auf Anfrage mit. „Zumal für eine Großstadt wie Köln ein Rosenmontagszug mit Tribünen und allem, was dazugehört, an einem Frühlings- oder Sommerwochenende kaum durchführbar ist.“

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Die Stadt sei in engem Austausch mit dem Festkomitee Kölner Karneval. „Beide blicken mit großer Verantwortung auf die kommende Session und haben dabei stets die aktuelle Pandemie-Lage im Blick“, erklärte der Sprecher.

Düsseldorfer Rosenmontagsumzug auf Mai verschoben

Das Comitee Düsseldorfer Carneval hatte am Mittwochabend angekündigt, den Rosenmontagszug wegen der Corona-Pandemie im kommenden Jahr vom 28. Februar auf den 8. Mai zu verschieben. Der neue Termin eröffne die Chance, den Düsseldorfer Rosenmontagszug in der gewohnten Weise mit Tausenden von Zuschauern am Straßenrand durchzuführen, hieß es zur Begründung.

Bei dem Online-Treffen von Vertretern und Vertreterinnen der Karnevalisten aus Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen mit der Staatskanzlei handele es sich nicht um einen außerplanmäßigen Termin, betonte eine Festkomitee-Sprecherin. Vielmehr sei es ein turnusmäßiges Treffen, das ohnehin für Donnerstag geplant gewesen sei.

RND/dpa

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