Riesiger Walkadaver in Italien entdeckt - Jungtier vermisst

  • Taucher der italienischen Küstenwache haben im Golf von Neapel einen riesigen Walkadaver entdeckt.
  • Das tote Tier soll fast 23 Meter lang sein, Forscher sollen jetzt die Todesursache klären.
  • Ein hilfloses Jungtier, nach dem eigentlich gesucht wurde, bleibt hingegen verschwunden.
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Neapel. Im Golf von Neapel in Italien haben Taucher der italienischen Küstenwache einen riesigen Walkadaver entdeckt. Dieser soll fast 23 Meter lang sein und wäre damit „mutmaßlich einer der größten“ toten Wale, die je im Mittelmeer gefunden worden seien, teilte die Küstenwache mit. Sie schleppte den 70 Tonnen wiegenden Walkörper am Mittwoch in den Hafen im süditalienischen Neapel. Dort sollte der Kadaver untersucht werden, um die Todesursache zu finden.

Forscher sollen Todesursache klären

Taucher hatten das Säugetier laut eigenen Angaben bereits am Sonntag entdeckt. Sie waren in ein Gebiet vor der Küste von Sorrent gerufen worden, weil dort ein kleinerer Wal gesichtet worden war. Das kleine Wal sei zuvor hilflos und verwirrt im Hafen von Sorrent gesichtet worden und schwamm mehrfach mit voller Wucht gegen eine Mauer. Experten vermuteten, dass das Tier sich dabei verletzt hatte und schickte deshalb Helfer los.

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Italien: Lebloser Walkörper im Mittelmeer geborgen
1:02 min
Ein riesiger, tot im Wasser treibender Wal gibt den Experten in Italien Rätsel auf. Der Kadaver soll in Neapel untersucht werden, um die Todesursache zu finden.  © dpa

Während die Helfer den riesigen Walkadaver, wohl ein Finnwal, entdeckten, bleibt das kleine Tier verschwunden, heißt es. Tierschützer sorgen sich nun um den vermissten zweiten Wal - ob es sich dabei um das Jungtier des toten Wals handelt, sei noch unklar.

RND/msc/dpa

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