Rettungstaucher von Thailand stirbt nach Höhleninfektion

  • Vor gut einem Jahr gehörte Taucher Beiret Bureeak zum Rettungsteam, das zwölf Jungs aus einer überfluteten Höhle rettete.
  • Nun starb er an einer Infektion, die er sich damals in der Höhle zuzog.
  • In den letzten 17 Monaten war Bureeak immer wieder in medizinischer Behandlung gewesen.
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Im Sommer 2018 half Militärtaucher Beiret Bureeak dabei, zwölf Jungs aus einer überfluteten Höhle in Thailand zu retten. Nun teilte die Königliche Thailändische Marine mit, dass der Obermaat an einer Blutinfektion starb, die er sich bei der Rettungsaktion zugezogen hatte.

In den letzten 17 Monaten sei Bureeak in medizinischer Behandlung gewesen. Sein Zustand habe sich trotzdem immer weiter verschlechtert. Seine Mutter sagte der „Bangkok Post“, dass ihr Sohn seit der Rettungsaktion immer wieder ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

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Taucher ist nicht das erste Opfer der Rettungsaktion

Bureeak hatte am 10. Juli 2018 zu einer Gruppe thailändischer Taucher gehört, die zwölf mit Atemmasken ausgestattete Kinder aus der überfluteten und extrem gefährlichen Tham-Luang-Höhle holten.

Der Soldat ist nicht das einzige Opfer des Höhlendramas. Militärtaucher Saman Kuman war bereits während der Rettungsaktion gestorben. Er hatte damals auf einer potenziellen Rettungsroute Sauerstoffflaschen platziert, als sein eigener Sauerstoff zur Neige ging und er erstickte.

RND/kiel

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