Restaurantbesitzer sprüht Raucher mit Feuerlöscher ins Gesicht

Trotz Rauchverbots eine Zigarette angezündet – das passte einem Restaurantbesitzer aus dem US-Staat Utah gar nicht. Der griff zu ebenso drastischen wie fragwürdigen Mitteln.

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Salt Lake City. Raucher haben es in Amerika schwer, fast nirgendwo in der Öffentlichkeit dürfen sie sich noch eine Zigarette anzünden. Und wenn sie es verbotenerweise doch tun, kann es enden wie bei einem Mann in Salt Lake City, Utah. Der wurde mitsamt seiner Kippe per Feuerlöscher unter Beschuss genommen.

Laut einem Gesetz in Utah müssen sich Raucher mindestens acht Meter vom Eingang eines Geschäfts entfernt halten, um qualmen zu dürfen. Nach Ansicht eines Restaurantbesitzers aus dem Gallivan-Einkaufscenter in Salt Lake City stand ein Raucher deutlich zu dicht an seinem Laden – und der weigerte sich dann offenbar partout, wegzugehen oder seine Zigarette auszumachen.

Video wurde tausendfach aufgerufen

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Der Geschäftsmann griff daraufhin zu drastischen Mitteln, wie ein Video zeigt, das auf Facebook und Youtube bereits tausendfach aufgerufen wurde (Hinweis: Da alle Beteiligten in dem Video deutlich zu erkennen sind, verzichten wir auf eine Veröffentlichung). Er hielt einen Feuerlöscher in der Hand und drohte: „Ich werde Ihnen die Zigarette ausmachen, Sie dürfen hier nicht rauchen!“ Der Raucher glaubte an einen Bluff und provozierte weiter: „Tu es doch.“ Im nächsten Moment traf ihn der Schwall des Löschschaumes direkt im Gesicht. Dem Lokalsender WSBT verriet das Opfer später, dass er Anzeige bei der Polizei erstattet hat und eine Zivilklage wegen Körperverletzung anstrebt.

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RND/sin

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