Rentnerin behauptet: Gott hat mich von der Maskenpflicht befreit

  • Von Gott persönlich will eine Rentnerin in München von der Maskenpflicht befreit worden sein.
  • Das zumindest behauptet sie gegenüber Polizisten, zeigt als angeblichen Beweis eine ausgedruckte Version des biblischen Psalms 91 vor.
  • Die Beamten überzeugt das allerdings nicht.
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München. Angeblich von Gott persönlich ist eine Rentnerin am Münchner Hauptbahnhof von der Maskenpflicht befreit worden. Als vermeintlichen Beweis habe die Frau ohne Mund-Nasen-Bedeckung eine ausgedruckte Version des biblischen Psalms 91 vorgezeigt, teilte die Bundespolizei am Mittwoch mit. Laut dem Schutzversprechen hält Gott unter anderem tödliche Krankheiten fern.

Auf dem Zettel stand unter anderem: „Wenn Tausend neben dir tot umfallen, ja, wenn Zehntausend um dich herum sterben, dich selbst trifft es nicht!“ Die Bundespolizisten vor Ort überzeugte die „göttliche Verfügung“ laut Mitteilung nicht. Nach der Kontrolle am Dienstagabend erwartet die 74-Jährige nun eine Anzeige.

RND/dpa

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