Regenbogen-ICE – Die Deutsche Bahn zeigt „Haltung“

  • Der Regenbogen der LGBTQI+-Gemeinschaft reist jetzt auch auf Gleisen durch Deutschland.
  • Die Deutsche Bahn will damit ein Zeichen setzen, Haltung zeigen.
  • Die erste Fahrt führte den neuen Regenbogen-ICE am Samstag (10. Juli) von Berlin aus zum Münchner Christopher Street Day.
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Berlin. Bunter Zug mit Bedeutung: Die Deutsche Bahn hat als Zeichen der Unterstützung der LGBTQI+-Gemeinschaft einen ICE mit einem aufgeklebten Regenbogen-Streifen auf die Reise geschickt. Es gehe dabei nicht um Symbolik, „sondern um Haltung, gesellschaftliches Miteinander und konkrete Lebensbedingungen“, teilte Bahnchef Richard Lutz am Freitag mit.

Die Abkürzung LGBTQI+ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, queere, Trans- und andere nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.

Die Bahn ehrt auch „railbow“ - ein Mitarbeiter-Netzwerk

Mit dem neuen Branding will der Konzern nach eigenen Angaben auch das Engagement des Mitarbeitenden-Netzwerks „railbow“ ehren, das sich für die Belange von LGBTQI+-Beschäftigten einsetzt.

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Der neu beklebte ICE fuhr gegen Mittag vom Berliner Hauptbahnhof aus nach München. Dort wird am Samstag der Christopher Street Day gefeiert. „Das Regenbogen-Branding bleibt auf unbestimmte Zeit bestehen“, teilte die Bahn mit.

RND/dpa

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