Raubüberfall in Berlin-Neukölln: Tatverdächtige sind Brüder

  • Zwei Männer überfallen am Mittwoch einen Geldboten in Berlin-Neukölln.
  • Einer der Räuber wird angeschossen und landet im Krankenhaus, der andere kann fliehen.
  • Noch am Abend nimmt die Polizei den zweiten Tatverdächtigen fest. Nun stellt sich heraus, dass beide mutmaßlichen Räuber Brüder sind.
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Berlin. Der Raubüberfall auf eine Bank in Berlin-Neukölln geht vermutlich auf das Konto zweier Brüder. Wie die Polizei am Donnerstag weiter mitteilte, wurde der zweite Tatverdächtige im Alter von 20 Jahren am Mittwochabend von Spezialeinsatzkräften festgenommen.

Räuber haben keine Beute gemacht

Der andere mutmaßliche Räuber liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Er war bei dem Überfall auf einen Geldboten am Mittwochvormittag von diesem angeschossen worden. Beute haben die Brüder laut Polizei nicht gemacht. Der Unverletzte war zunächst entkommen. Bankangestellte oder Kunden wurden bei der Tat nicht verletzt.

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Gegen 10.30 Uhr am Mittwoch überfielen die beiden Männer den Geldboten im Vorraum der Bank in den Gropius Passagen in der Johannisthaler Chaussee im Süden Neuköllns, wie die Polizei mitteilte. Sie besprühten den Geldboten mit Reizgas, der wehrte sich, zog seine Pistole und schoss einen der Täter an.

RND/dpa

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